Baustart 2022? Halle und Leipzig wollen schnelle Strecke für Radfahrer

Halle/Leipzig - Zwischen Halle und Leipzig soll ein etwa 36 Kilometer langer Radschnellweg entstehen.

Burkhard Jung und Bernd Wiegand fuhren für den Fototermin am Montag gemeinsam mit dem Fahrrad.
Burkhard Jung und Bernd Wiegand fuhren für den Fototermin am Montag gemeinsam mit dem Fahrrad.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Ziel der geplanten "Fahrradautobahn" solle sein, in der gemeinsamen und zugleich länderübergreifenden Wirtschaftsregion ein umweltfreundliches Angebot für Pendler zu unterbreiten, hieß es am Montag bei der Präsentation einer Machbarkeitsstudie. 

Diese wurde im Auftrag der Metropolregion Mitteldeutschland GmbH und der beiden Städte erstellt. 

Drei Varianten der Streckenführung wurden dabei aufgezeigt, die Kosten belaufen sich den Angaben zufolge je nach Strecke auf 35 bis 46 Millionen Euro.

Die Oberbürgermeister von Halle, Bernd Wiegand (parteilos) und von Leipzig, Burkhard Jung (SPD), appellierten insbesondere an den Bund, das Projekt finanziell zu unterstützen. 

Baubeginn sollte möglichst schon 2022 mit dem symbolischen ersten Spatenstich sein. 

Die Anbindung der Gewerbegebiete rund um den Flughafen Leipzig/Halle biete die Chance, tausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für den klimafreundlichen Umstieg auf das Fahrrad zu gewinnen.

Burkhard Jung, Steffen Kunnig (Bürgermeister der Gemeinde Kabelsketal) Bernd Wiegand und Rayk Bergner (Oberbürgermeister von Schkeuditz) stimmen sich auf den neuen Radweg ein.
Burkhard Jung, Steffen Kunnig (Bürgermeister der Gemeinde Kabelsketal) Bernd Wiegand und Rayk Bergner (Oberbürgermeister von Schkeuditz) stimmen sich auf den neuen Radweg ein.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

In der Automobil- und Logistikbranche arbeiten Tausende von Menschen aus der Region Halle-Leipzig, die als Metropolregion ein Netzwerk mit Kommunen und Unternehmen umfasst.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

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