Handscanner sorgte für Großeinsatz der Polizei unweit der Leipziger Buchmesse

Leipzig - Seit dem späten Donnerstagnachmittag liefen in Leipzig-Mockau groß angelegte Durchsuchungen der Polizei. Gesucht wurde dabei nach einer verdächtigen Person, die eine Waffe bei sich geführt haben soll, und das keine zwei Kilometer von der Leipziger Buchmesse entfernt. Am Freitagvormittag gab man nun bekannt, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt hatte.

Die Polizei hatte am Donnerstagnachmittag Hinweise bekommen, demnach eine verdächtige Person einen gefährlichen Gegenstand auf einem Gewerbeareal bei sich geführt haben soll.  © Silvio Bürger

Mit einem Großaufgebot an Kräften hatten die Beamten das Gewerbeareal von CityHub Leipzig durchsucht, nachdem sie am Donnerstag gegen 16.20 Uhr den Hinweis bekommen hatten, dass dort eine Person mit einem waffenähnlichen Gegenstand gesichtet worden sei.

Auch Kollegen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren vor Ort, um die Maßnahme zu unterstützen.

Fündig wurde man bei der groß angelegten Suche jedoch nicht: "Nach circa zwei Stunden wurde das Gebäude durch die Polizei wieder freigegeben", erklärte Polizeisprecher Tom Erik Richter am Freitag.

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Es habe zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden.

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Auch der Rettungsdienst wurde vorsorglich hinzugerufen.  © EHL Media/Dietmar Thomas
Am Donnerstagabend laufen die Durchsuchungen auf dem Areal noch immer.  © Silvio Bürger

"Bisherige Erkenntnisse haben ergeben, dass es sich bei der mutmaßlichen Waffe um ein elektronisches Gerät handelte, welches einer Pistole zum Verwechseln ähnlich sah", so Polizeisprecher Richter. Wie TAG24 bestätigt wurde, handelte es sich dabei um einen Handscanner.

Erstmeldung vom 19. März, 19.10 Uhr; aktualisiert am 20. März um 11.13 Uhr.

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