Kopfschütteln in Leipzig: Junger Mann malt mit Edding Hakenkreuze auf fremde Stirn
Leipzig - Am Sonntagmorgen ereignete sich im Leipziger Stadtteil Schönau ein Vorkommnis, dass Kopfschütteln auslöst.
Wie Polizeisprecher Moritz Peters mitteilte, erhielten die Beamten des Reviers Südwest gegen 7 Uhr den Hinweis, dass junge Erwachsene auf der Lützener Straße verfassungsfeindliche Rufe skandieren.
Vor Ort stellten die Polizisten zwei tatverdächtige Männer (21 und 25, beide deutsch) fest, die aus einer Gruppe von zwölf Personen heraus lautstark und gut hörbar "Sieg Heil" und "Heil Hitler" riefen.
Der jüngere Tatverdächtige soll außerdem einer weiteren Person aus der Gruppe mit einem Permanentmarker zwei Hakenkreuze auf die Stirn gemalt und ebenfalls eine Gießkanne beschmiert haben.
Die Polizeibeamten haben die Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.
Titelfoto: Marijan Murat/dpa