Alte Messe Leipzig: Grundstein für neues Innovationszentrum ist gelegt!

Von Anke Brod

Leipzig - Der Grundstein ist gelegt: Leipzigs Wirtschaftsbürgermeister Clemens Schülke (51, CDU) und Kai Thalmann, Geschäftsführer der Immobiliengesellschaft LGH, wohnten am Freitag der Zeremonie für das neue "Innovationszentrum Halle 12" am BioCity Campus auf der Alten Messe bei. Hierin sollen später Start-Ups und Technologie-Unternehmen ihren Platz finden.

Am Freitag wurde der Grundstein für das neue Projekt gelegt.  © Anke Brod

"Damit schlagen wir ein weiteres Kapitel in Leipzigs Erfolgsgeschichte auf", freute sich Schülke vor Ort. Auf 10.000 Quadratmetern entstünden hier die Ideen von morgen und Lösungen für ein längeres, gesünderes Leben. 

In unmittelbarer Nachbarschaft zur historischen Halle 12 laborieren auf medizinischem Sektor bereits Institute der Lebenswissenschaften wie BioCity, BioCube, Fraunhofer oder das City Lab Leipzig. Auf der Alten Messe erwachse ein Campus, der "weit über unsere Stadt hinaus strahlt", betonte der Wirtschaftsbürgermeister.

Mit dem "Accelerator Medical Forge" hole man Talente aus aller Welt nach Leipzig. Mit dem neuen Gebäude gebe man ihnen direkt neben Forschung, Kliniken und Spitzenmedizin Grund zu bleiben.

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"Der seit Jahren bestehenden hohen Nachfrage nach Labor- und Büroflächen können wir künftig ein attraktives Angebot direkt neben der Bio City Leipzig und dem BioCube gegenüberstellen", betonte seinerseits Kai Thalmann.

Der Dank gehe neben dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz insbesondere an den Stadtrat. Mit dessen Entscheidung zur Stärkung des Eigenkapitals der LGH sei die Grundlage für das Projekt geschaffen worden.

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Aus dieser Ruine soll in den nächsten Jahren ein hochmoderner Campus entstehen.  © Anke Brod

Halle 12: Von der Idee zur Marktreife

Das "Innovationszentrum Halle 12" soll 2028 eröffnen.  © Anke Brod

Halle 12 beherbergt nach Fertigstellung Labor-, Büro- und Prototyping-Flächen. Auch Räume für den Austausch und Wissenstransfer sind dabei.

Junge Unternehmen mitsamt ihrer innovativen Produkte sollen hier von der Idee bis zur Marktreife begleitet werden, und zwar in einem starken wissenschaftlichen und unternehmerischen Umfeld.

Im ersten Abschnitt des denkmalschutzgerechten Umbaus von Halle 12 waren der markante Portikus saniert und Archivflächen für das Stadtarchiv errichtet worden. Der zweite Bauabschnitt umfasste den Mittelteil der Halle zur Nutzung für städtische Ämter und das Stadtarchiv ab dem dritten Quartal 2026. 

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Die Inbetriebnahme des Innovationszentrums Halle 12 an sich ist letztlich ab 2028 geplant.

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