Anzahl Geflüchteter gesunken: Leipzig macht vorletzte Notunterkunft dicht

Von Lutz Brose

Leipzig - Die Stadt Leipzig hat die vorletzte Notunterkunft für Geflüchtete aufgegeben.

Viel ist von dem Zeltstandort an der Arno-Nitzsche-Straße schon nicht mehr übrig. Die meisten Zelte wurden bereits abgebaut, lediglich eines der Behausungen, ein Container und Einrichtungsgegenstände finden sich noch.
Viel ist von dem Zeltstandort an der Arno-Nitzsche-Straße schon nicht mehr übrig. Die meisten Zelte wurden bereits abgebaut, lediglich eines der Behausungen, ein Container und Einrichtungsgegenstände finden sich noch.  © Lutz Brose

An dem Zeltstandort in der Arno-Nitzsche-Straße wurden von Mai 2022 an mit Unterbrechungen bis zu 150 Geflüchtete untergebracht. Somit ist nur noch die "Alte Messe 7" als Notunterkunft in Betrieb.

"Gemäß der Unterbringungsstrategie für Geflüchtete der Stadt Leipzig sollen Notunterkünfte grundsätzlich nur dann für eine Unterbringung genutzt werden, wenn keine anderen Kapazitäten zur Verfügung stehen. Sie sollen daher so bald wie möglich durch geeignetere Plätze ersetzt werden", teilte dazu die Stadt auf Anfrage mit.

Weiter heißt es: "Aufgrund der gesunkenen Anzahl Geflüchteter, die durch die Stadt Leipzig unterzubringen sind, sind ausreichend Kapazitäten in besser geeigneten Häusern vorhanden und die Notunterkunft in der Arno-Nitzsche-Straße 43 konnte zum 30. November 2025 geschlossen werden. Die Leichtbauhallen befanden sich nicht im Eigentum der Stadt Leipzig; der Rückbau oblag dem Betreiber."

Von Mai 2022 an wurden auf dem Gelände mit Unterbrechung bis zu 150 Menschen untergebracht.
Von Mai 2022 an wurden auf dem Gelände mit Unterbrechung bis zu 150 Menschen untergebracht.  © Lutz Brose
Weil die Stadt Leipzig mittlerweile nur noch wenige Geflüchtete unterbringe, seien nun ausreichend Kapazitäten in besser geeigneten Häusern vorhanden.
Weil die Stadt Leipzig mittlerweile nur noch wenige Geflüchtete unterbringe, seien nun ausreichend Kapazitäten in besser geeigneten Häusern vorhanden.  © Lutz Brose

Auf dem Areal befinden sich nur noch ein Container, ein kleines Zelt und Einrichtungsgegenstände der ehemaligen Unterkunft. Diese werden derzeit geräumt.

Titelfoto: Lutz Brose

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