Brandkatastrophe in der Schweiz: Leipziger Klinik nimmt schwer verletztes Opfer auf

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Von Birgit Zimmermann

Leipzig/Crans-Montana - Das Klinikum St. Georg in Leipzig nimmt eines der schwer verletzten Opfer der Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana zur Behandlung auf.

Die Bar und Lounge Le Constellation, in der es in der Silvesternacht zu dem verheerenden Brand gekommen ist. Ein Opfer der Tragödie soll nun in Leipzig behandelt werden.
Die Bar und Lounge Le Constellation, in der es in der Silvesternacht zu dem verheerenden Brand gekommen ist. Ein Opfer der Tragödie soll nun in Leipzig behandelt werden.  © Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa

Der Patient werde noch im Laufe des Tages erwartet, sagte eine Sprecherin der Klinik am Freitag. Es handele sich um einen Schwerverletzten mit großflächigen Verbrennungen, der beatmet werden müsse.

Nach Angaben der Sprecherin sollen insgesamt sieben Opfer der Brandkatastrophe in Deutschland behandelt werden, unter anderem in Stuttgart und Tübingen. Im Brandverletztenzentrum des Klinikums Bergmannstrost im benachbarten Halle (Saale) wurde ebenfalls ein Brandopfer erwartet.

Insgesamt 40 der Verletzten sollen außerhalb der Schweiz in Europa behandelt werden.

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Das St. Georg ist nach eigenen Angaben das mitteldeutsche Zentrum für die Behandlung schwer Brandverletzter. In der Klinik werden jährlich rund 200 Patientinnen und Patienten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie dem nördlichen Bayern betreut.

Das Klinikum St. Georg, nach eigenen Angaben das mitteldeutsche Zentrum für die Behandlung schwer Brandverletzter, nimmt den Patienten auf.
Das Klinikum St. Georg, nach eigenen Angaben das mitteldeutsche Zentrum für die Behandlung schwer Brandverletzter, nimmt den Patienten auf.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
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In der Silvesternacht waren bei dem Brand in einer Bar mit Hunderten zumeist jungen Feierenden nach Behördenangaben 40 Menschen ums Leben gekommen, 119 weitere wurden verletzt. Rund 80 von ihnen sollen sich Berichten zufolge in kritischem Zustand befinden.

Die meisten Schwerverletzten sind zwischen 16 und 26 Jahren.

Titelfoto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa

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