Leipzig - Zu Beginn der warmen Jahreszeit werden die öffentlichen Brunnen im Leipziger Stadtgebiet langsam wieder in Betrieb genommen.
Der Eigenbetrieb Stadtreinigung hat in den vergangenen Tagen damit begonnen, die Anlagen zu überprüfen, zu reinigen und wieder mit Wasser zu füllen.
Den Anfang machte am heutigen Montag die Fritz-von-Harck-Anlage am Bundesverwaltungsgericht. Hier schießt nicht nur Wasser sechs Meter in die Höhe aus dem Boden, darüber hinaus wird die Fontäne nachts beleuchtet.
Im Laufe des Monats sollen insgesamt 23 städtische Wasserspiele in Betrieb genommen werden, darunter der Mendebrunnen auf dem Augustusplatz oder die sprudelnden Pusteblumen auf dem Richard-Wagner-Platz und das Wasserspiel in der Grimmaischen Straße.
Vom Baden in den Anlagen rät die Stadteinigung übrigens ab: "Erstens entspricht die Wasserqualität nicht den hygienischen Anforderungen an Badegewässer. Zweitens sind Springbrunnenanlagen oft historische und denkmalgeschützte Bauwerke mit sensibler Bausubstanz und empfindlichen Abdichtungssystemen, die beschädigt werden können."
Der Betrieb sämtlicher städtischer Brunnenanlagen kostet jährlich insgesamt fast 350.000 Euro. Um die Finanzierung zu erleichtern, werden unter der Mail brunnen@srleipzig.de Brunnenpaten gesucht.