Immer wieder ignoriert: Diese Kennzeichnungen sollen Falschparker weiter abschrecken

Leipzig - In der Stadt Leipzig gibt es ein Problem. Ausgeschilderte Lieferzonen werden häufig zugeparkt, Autofahrer nutzen sie als reguläre Parkplätze und es kommt zu Konflikten. Seit 2023 werden diese Stellplätze besonders markiert. Jetzt sollen neue hinzukommen.

Seit 2023 werden diese Piktogramme immer wieder auf entsprechende Lieferzonen gemalt, wie hier in der Karl-Liebknecht-Straße. (Archivfoto)  © Jan Woitas/dpa/ZB

Ab dem 29. Juni werden sechs weitere solcher Lieferzonen gekennzeichnet. Das erklärte die Stadt am Donnerstag.

Konkret geht es um die Stellplätze in der Husemannstraße (Neustadt-Neuschönefeld), Oeserstraße (Schleußig) und der Elsbethstraße (Gohlis-Süd). Außerdem werden drei Kreuzungen der Waldstraße (Zentrum-Nord) besonders gekennzeichnet, nämlich an der Hinrichsenstraße, der Wettinerstraße sowie der Feuerbachstraße.

Die Lieferzonen sollen eigentlich Anlieferungen von Geschäften, Gastronomie und weiteren Einrichtungen erleichtert. Wenn sie zugeparkt werden, klappt das allerdings nicht so gut.

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Die Stadt setzt deswegen auf spezielle Piktogramme - in einem knalligen Orange. "Dies schafft Aufmerksamkeit für die besonderen Stellplätze und soll Falschparken verringern", erklärten die Verantwortlichen.

Die neuen Markierungen kosten etwa 12.000 Euro.

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In der Hans-Poeche-Straße im Zentrum-Ost sollen in diesem Jahr auch noch drei solcher Zonen entstehen. Dafür muss aber das Straßenpflaster durch Asphalt ausgetauscht werden, damit die Markierungen länger halten.

Das Mobilitäts- und Tiefbauamt sucht weitere Standorte für die Lieferzonen. Vorschläge können unter mta-lieferzone@leipzig.de eingereicht werden und werden dann geprüft.

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