Karlbrücke im Leipziger Westen wird neu gebaut: Verkehr muss für zwei Jahre umgeleitet werden

Leipzig - Ab Januar 2023 wird es im Westen von Leipzig wieder eine größere Baustelle geben, die rund zwei Jahre in Anspruch nehmen wird: Die Karlbrücke wird komplett neu gebaut.

Die Karlbrücke verbindet die Stadtteile Plagwitz und Schleußig. Weil sie baufällig ist, muss eine neue Konstruktion her.
Die Karlbrücke verbindet die Stadtteile Plagwitz und Schleußig. Weil sie baufällig ist, muss eine neue Konstruktion her.  © Screenshot Google Maps

Wie die Stadt am Dienstag mitteilte, befindet sich das Ziegelgewölbe der Brücke in einem äußerst kritischen Zustand und soll durch einen Stahlbogen ersetzt werden.

Für die Arbeiten an der über die Weiße Elster führenden Brücke sind knapp zwei Jahre Bauzeit geplant.

Währenddessen wird die Industriestraße zwischen Nonnenstraße und Holbeinstraße voll gesperrt werden, der Verkehr wird in beide Richtungen über die Antonienstraße, die Erich-Zeigner-Allee und die Karl-Heine-Straße geführt.

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Für Fuß- und Radverkehr soll es durchgängig möglich sein, über einen Teilabschnitt oder eine Behelfsbrücke die Weiße Elster zu überqueren.

Nach Fertigstellung sollen die Radfahrer einen 2,5 Meter breiten Streifen auf der Brücke bekommen.

Insgesamt ist die Karlsbrücke 11 Meter breit, 34 Meter lang und wurde circa um 1900 errichtet, um die Stadtteile Schleußig und Plagwitz zu verbinden.

Titelfoto: Screenshot Google Maps

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