Kosmetikhersteller expandiert: Diese Drogerieprodukte werden jetzt schon in Leipzig produziert

Von Birgit Zimmermann

Leipzig - Der Kosmetikhersteller Beiersdorf plant, sein neues Logistikzentrum in Leipzig im Sommer 2027 in Betrieb zu nehmen. Der seit zwei Jahren laufende Bau liege im Zeitplan, sagte Projektleiter Björn Schwarz.

Rund 280 Mitarbeiter arbeiten aktuell für Beiersdorf in Leipzig. 450 Arbeitsplätze sollen noch dazu kommen.  © Hendrik Schmidt/dpa

Das Zentrum ersetze einen Standort in Hamburg. In Leipzig sollen in den nächsten Jahren bis zu 450 Arbeitsplätze entstehen.

Aus dem Logistikzentrum sollen Kunden in Deutschland und der Schweiz beliefert werden - zwei der wichtigsten Märkte des Beiersdorf-Konzerns.

Zu den Kunden zählten Großabnehmer wie Drogerieketten, aber auch kleine Apotheken, die nur wenige Pakete bestellen, erläuterte Schwarz. Die Ware werde in Leipzig zusammengestellt, verpackt und ausgeliefert.

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Das Logistikzentrum entsteht in unmittelbarer Nähe des Leipziger Werkes, in dem seit 2023 produziert wird.

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Nivea-Deos kommen aus Leipzig

Das Beiersdorf Werk liegt im Norden von Leipzig.  © Hendrik Schmidt/dpa

Beiersdorf stellt dort seine Deo-Sprays - unter anderem unter der Marke Nivea - her. Bisher seien mehr als 900 Millionen Aerosol-Spraydosen vom Band gelaufen. Die Milliardenmarke soll Anfang August geknackt werden.

Laut Beiersdorf ist Leipzig das modernste Werk des Unternehmens. Rund 280 Menschen sind dort beschäftigt.

Beiersdorf hatte zugunsten des neuen Leipziger Werkes den traditionsreichen Standort im mittelsächsischen Waldheim aufgegeben, in dem ehemals die in der DDR verbreitete Florena-Creme hergestellt wurde. Florena gehört seit 2002 zu Beiersdorf. Die Florena-Creme wird inzwischen im polnischen Posen (Poznan) produziert.

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