Leipziger Kneipensterben erreicht nun auch Leipziger Szene-Restaurant!

Von Lutz Brose

Leipzig - Das Restaurant Letterman im Leipziger Zentrum hat seine Türen geschlossen.

Das Letterman in Leipzig hat geschlossen.  © Lutz Brose

Dem Gastgewerbe-Branchenverband DEHOGA zufolge schloss in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland nahezu jede dritte Kneipe ihre Türen.

Als Gründe dafür wurden eine starke Inflation, explodierende Betriebs- und Energiekosten, Personalmangel sowie ein verändertes Ausgehverhalten angegeben.

Der nachlassende Bierkonsum der Deutschen tut wohl sein Übriges.

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Jetzt hat es scheinbar auch das Letterman in der Gottschedstraße im Schauspielviertel erwischt. Ende Juni verabschiedete sich das Team auf seiner Facebook-Seite in die Sommerpause mit den Worten: "Danke für eure Besuche, die tollen Abende und viele genussvolle Momente. Wir sammeln neue Inspirationen und kommen mit frischer Energie wieder."

Nur wann es soweit sein wird, wurde in dem Post nicht mitgeteilt. Auch eine entsprechende Anfrage blieb unbeantwortet.

Jetzt wurde bekannt, dass bereits am 1. Juli ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der Letterman GmbH eröffnet worden war und das Lokal zu vermieten ist. Laut Exposé wird für die Gastronomiefläche (269,45 Quadratmeter) in Premiumlage eine Warmmiete in Höhe von 8698 Euro aufgerufen.

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Die Fläche wartet nun auf den nächsten Mieter.  © Lutz Brose

Im Jahr 2019 hatte Letterman die Räume des legendären "Varadero" bezogen und sich durch seine entspannte Atmosphäre sowie seine frische, saisonale Küche rasch einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet.

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