Mehr bezahlbarer Wohnraum: Wie Leipzig das hinbekommen will

Leipzig - Um den Leipzigerinnen und Leipzigern mehr bezahlbares Wohnen zu ermöglichen, erneuert die Stadt ihr derzeitiges Konzeptverfahren.

Durch die Neuerungen sollen Leipziger Grundstücke auch weiterhin für Konzeptverfahren attraktiv bleiben. (Symbolbild)  © Jan Woitas/dpa

Als Instrument, um Wohnen in Leipzig vielfältig und bezahlbar zu machen, hatte die Stadt Leipzig 2018 das sogenannte Konzeptverfahren eingeführt.

Damit soll gewährleistet werden, dass kommunale Grundstücke nicht wegen des höchsten Preises, sondern aufgrund wohnungspolitischer Ziele und Kriterien an zukünftige Besitzer übergeben werden.

Da die Anzahl der Bewerber zuletzt, unter anderem wegen zu hoher Anforderungen an die Konzepte, zurückging, habe Baubürgermeister Thomas Dienberg (63, Grüne) eine Neuausrichtung der Verfahren vorgeschlagen.

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Angaben der Stadt zufolge sollen die Kriterien, mit denen die Konzepte bewertet werden, künftig an die Größe des Grundstücks angepasst werden.

So wolle man bei kleineren Grundstücken (unter 1000 Quadratmetern) auf zusätzliche Pflichtkriterien verzichten und es den Interessenten ermöglichen, die Fläche zu kaufen, statt wie bisher nur zu pachten.

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Somit sollen die Grundstücke auch weiterhin für innovative Konzeptverfahren attraktiv bleiben. Zum derzeitigen Standpunkt stehe das Go des Stadtrats allerdings noch aus.

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