Rätsel um OBI-Leiche: Wurde der 51-Jährige im Baumarkt eingeschlossen?

Grimma - Am Dienstagmorgen wurde eine Leiche auf dem Gelände des OBI-Baumarkts in Grimma gefunden (TAG24 berichtete). Nun gibt es weitere Details zum Tod des Mannes. Einige Fragen aber bleiben weiterhin offen.

Der Mann war vor seinem Tod als Kunde in dem OBI-Markt unterwegs gewesen.
Der Mann war vor seinem Tod als Kunde in dem OBI-Markt unterwegs gewesen.  © Medienportal

Wie Vanessa Fink von der Staatsanwaltschaft Leipzig mitteilte, soll der 51-Jährige wohl im Zeitraum des Ladenschlusses am Montagabend verstorben sein - also entweder kurz zuvor oder danach.

"Vieles spricht dafür", so Fink. Unter anderem die Tatsache, dass der Mann zuvor als Kunde im Markt einkaufen und am Dienstagmorgen von Mitarbeitern in der Nähe der Gartenabteilung aufgefunden worden war. Man hatte den Mann, der wahrscheinlich wegen eines medizinischen Notfalls umgekippt war, quasi über Nacht im OBI-Markt eingeschlossen.

Es wurde ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, der Leichnam des 51-Jährigen wird aktuell obduziert. Mit den Ergebnissen sei jedoch nicht vor Anfang nächster Woche zu rechnen. "Momentan gehen wir aber davon aus, dass es sich hierbei nicht um ein Fremdverschulden handelt", so die Staatsanwältin.

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Gegen 8.15 Uhr war die Leiche des Mannes am Dienstag auf dem Gelände des OBI-Marktes in der Hengstbergstraße in Grimma (Landkreis Leipzig) aufgefunden worden. Reanimationsmaßnahmen durch den Notarzt verliefen negativ.

Im Gartenbereich des Baumarktes fanden die Angestellten den toten Mann.
Im Gartenbereich des Baumarktes fanden die Angestellten den toten Mann.  © Medienportal Grimma

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