Leipzig - Gute Nachrichten: Das soziokulturelle Zentrum naTo in der Leipziger Südvorstadt wird nach zehnmonatigen Sanierungsarbeiten am 7. März wieder seine Türen für den Regelbetrieb öffnen.
Nach Angaben des Kulturamtes wurde in den vergangenen Monaten intensiv am verbesserten Schallschutz, einer barrierefreien Bühne, einem Anbau sowie nagelneuer Veranstaltungstechnik gearbeitet.
Laut naTo-Geschäftsführerin Bettina Zeiler verspreche man sich davon "deutlich verbesserte Bedingungen" für Publikum, Künstler und Personal gleichermaßen. Die hauseigene Bar hatte bereits im November vergangenen Jahres in neuem Glanz wieder Gäste empfangen können.
Neben eigener Beteiligung der naTo und der Stadt Leipzig wurde die Sanierung größtenteils durch Fördermittel in Höhe von 1.126.000 Euro finanziert. Diese stammten aus dem PMO-Vermögen des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK).
"Die naTo ist seit Jahrzehnten ein zentraler Ort für freie Kunst, politische Debatten und kulturelle Vielfalt in Leipzig", so Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke am Mittwoch. "Mit dem Abschluss der Baumaßnahme sichern wir diesen für Leipzig wichtigen Kulturort langfristig und schaffen zugleich zeitgemäße Bedingungen für ein vielfältiges Programm in unserer Stadt."
Nach monatelangen Sanierungsarbeiten: Die naTo kehrt in den Regelbetrieb zurück
Auch die sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch (60, CDU) hob die naTo als wichtigen festen Bestandteil der Leipziger Kulturlandschaft hervor, den man mithilfe der PMO-Mittel gern unterstützt habe. Die Maßnahme sei dringend nötig gewesen: Seit dem Bau des Gebäudes in den 1950er-Jahren habe es bisher keine umfassenden Erneuerungen gegeben.
In Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Summacumfemmer stand bei den Sanierungsarbeiten vor allem auch die nötige ökologische Nachhaltigkeit im Fokus.
So seien zahlreiche Baumaterialien erneut verwendet worden. Außerdem lasse sich der anfallende Regen künftig als Brauchwasser in der Location nutzen.