Schlag gegen Schleuser: Großrazzia auf Leipziger Eisenbahnstraße

Leipzig - Die Bundespolizei rückte am frühen Dienstagmorgen zu einer Großrazzia in Leipzig und Umland aus. Im Fokus der Ermittlungen stehen Syrer, die Ausweisdokumente missbraucht haben sollen.

Bei den Verdächtigen handelt es sich um Männer und Frauen zwischen 20 und 57 Jahren.  © Silvio Bürger

Ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte auf TAG24-Anfrage, dass der Einsatz seit 6 Uhr läuft.

Es wurden rund 50 Objekte durchsucht. Viele liegen auf der Leipziger Eisenbahnstraße, aber auch im Stadtgebiet von Leipzig, in Eilenburg, Oschatz, Borna und Neukieritzsch gab es Durchsuchungen.

Die Polizei ermittelt gegen rund 50 Syrerinnen und Syrer im Alter zwischen 20 und 57 Jahren wegen des Verdachts des Missbrauchs von Ausweispapieren, unerlaubter Einreise und des Einschleusens von Ausländern.

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Laut aktuellem Ermittlungsstand sollen die Personen ihre in Deutschland ausgestellten Dokumente an ähnlich aussehende Personen in Syrien verschickt haben.

Diese sollen teilweise damit auch nach Deutschland eingereist sein. Die Beschuldigten wurden ebenfalls von den Polizisten mitgenommen.

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Rund 50 Personen wurden um 6 Uhr von Beamten der Bundespolizei wach geklingelt.  © Silvio Bürger
Die Verdächtigen wurde alle zum Hauptbahnhof gebracht. Dort wurden ihre Daten aufgenommen.  © Silvio Bürger

Die Verdächtigen wurden zum Leipziger Hauptbahnhof gebracht. Dort nahmen die Einsatzkräfte gesammelt die Identitäten von allen Personen auf. Die Ermittlungen dauern an.

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