Sperrkreis aufgehoben: Entwarnung nach verdächtigem Fund an Leipzigs Zeppelinbrücke
Von Hannes Rücker
Leipzig - Bei Bauarbeiten an der Zeppelinbrücke in Leipzig wurden Unregelmäßigkeiten im Wasser festgestellt. Ein Sperrkreis wurde eingerichtet, während Experten überprüften, ob es sich um Kampfmittel handelt. Inzwischen hat die Stadt Entwarnung gegeben.
Wie die Stadt mitteilte, bestätigte sich der Verdacht bei Untersuchungen vor Ort nicht. Bei der zuvor festgestellten "Anomalie im Wasser" handelte es sich demnach um eine alte Straßenbahnschiene.
Am Morgen war rund um die Fundstelle ein 100 Meter großer Sperrkreis eingerichtet worden. Betroffen waren die Zeppelinbrücke, das Elsterflutbecken sowie der Palmengarten und der Grünstreifen am Cottaweg. Fuß- und Radwege wurden gesperrt, die Haltestelle Sportforum Süd nicht bedient. Mehrere Straßenbahnlinien wurden umgeleitet.
Am Nachmittag wurde der Sperrkreis aufgehoben. Fuß- und Radwege sind seitdem wieder frei. Nach Angaben der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) verkehren auch die Straßenbahnen wieder regulär.
Die Auffälligkeit war bei Bauarbeiten an der Brücke entdeckt worden. Eine Fachfirma hatte daraufhin geprüft, ob es sich um ein mögliches Kampfmittel handeln könnte.
Als Kampfmittel werden unter anderem Bomben, Granaten oder andere explosive Überreste aus früheren Kriegen bezeichnet, die noch im Boden oder im Wasser liegen können.
Erstmeldung vom 11. Februar, 8.28 Uhr. Aktualisiert um 16.59 Uhr.
Titelfoto: Silvio Bürger
