Leipzig - Nachdem es Ende Februar zu einer Havarie an den Gleisanlagen der Georg-Schwarz-Brücke gekommen war, planen die Leipziger Verkehrsbetriebe, die Straßenbahngleise nun vollständig instand setzen zu lassen.
"Technologisch ist dies aufgrund der Bauart der Brücken herausfordernd, doch wir wollen den Straßenbahnverkehr für die Bürger wieder aufnehmen, um ein leistungsfähiges Angebot herzustellen", verkündete Stefan Röll, Bereichsleiter Infrastruktur der Leipziger Verkehrsbetriebe.
Ab Montag, dem 20. April, wolle man mit den Bauarbeiten beginnen. Plan sei es, dass die Linie 7 ab Anfang August dieses Jahres wieder fahren kann.
Während der Baumaßnahmen komme es sowohl für die Öffis als auch für Autofahrer zu Verkehrseinschränkungen.
Im Zuge der Arbeiten kommt es zu Verkehrseinschränkungen und Staus
Wie die LVB mitteilten, werde man die Zufahrt auf die Brücke aus Richtung Innenstadt kommend sperren. Eine Umleitung führe Auto- und Busfahrer über die Rückmarsdorfer Straße, die Paul-Langheinrich-Straße sowie die Ludwig-Hupfeld-Straße.
Aufgrund der Sperrung der Leipziger Straße in stadteinwärtiger Richtung ab An der Luppe wolle man eine Umleitung samt Baustellenampel über die Burgauenstraße und Am Ritterschlößchen einrichten. Im Zuge dessen könne es zu weiteren Staus kommen, so die LVB.
Da die Linie 7 zwischen der Philipp-Reis-Straße und Böhlitz-Ehrenberg beziehungsweise Burghausen weiterhin durch Busse ersetzt wird, sind auch Passagiere des ÖPNV von den Umleitungen betroffen. Auch die Nachtbuslinie N3 in Richtung Rückmarsdorf nehme eine großräumige Umleitung via Rückmarsdorfer und Merseburger Straße. Die Buslinie 80 fahre ohne Einschränkungen.
Ab dem 4. Mai komme es wegen Leitungsarbeiten in Leutzsch zu zusätzlichen Anpassungen des SEV nach Burghausen.