Zugriff in Leipzig: Iraker soll für "Islamischen Staat" gekämpft haben

Leipzig/Karlsruhe - Zugriff in Leipzig! Am Mittwoch hat die Bundesstaatsanwaltschaft einen Mann aus dem Irak festnehmen lassen. Ein Ermittlungsrichter hatte den Haftbefehl bereits am 25. Februar erlassen.

Am Mittwoch wurde Rakan A. in Leipzig von Beamten des Bundeskriminalamtes festgenommen. Er soll mehrere Monate für den "Islamischen Staat" gekämpft haben. (Symbolbild)  © Leonie Asendorpf/dpa

Wie der Generalbundesanwalt am Donnerstag mitteilte, hatten Beamte des Bundeskriminalamtes den irakischen Staatsangehörigen Rakan A. (27) am Vortag festgenommen.

"Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, sich als Jugendlicher [...] sowie als Heranwachsender mitgliedschaftlich in einer terroristischen Vereinigung im Ausland betätigt zu haben", heißt es.

Laut Haftbefehl soll A. sich spätestens im Sommer 2016 im Irak der Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) angeschlossen haben. Bis März 2017 soll er in verschiedenen Kampfeinheiten des IS gedient haben.

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Wie eine Sprecherin des Generalbundesanwalts auf TAG24-Nachfrage bestätigte, hatte sich der 27-Jährige zuletzt dauerhaft in Leipzig aufgehalten. Zu den genaueren Umständen der Festnahme wollte man sich jedoch nicht äußern.

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Am heutigen Donnerstag wurde der Iraker dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofes vorgeführt. Rakan A. befindet sich nun in Untersuchungshaft.

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