Sachsens Flughäfen beenden Sanierung früher als erwartet

Von Daniel Josling

Leipzig/Halle/Dresden - Die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden haben nach eigenen Angaben ihre wirtschaftliche Sanierung rund ein halbes Jahr früher als geplant abgeschlossen.

Nach Jahren des Sparens sehen sich die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden wieder auf Kurs. (Archiv)  © Jan Woitas/dpa

Nach der Bestätigung durch die Finanzierungspartner und einem abschließenden Gutachten sei der ursprünglich für Ende 2026 vorgesehene Abschluss bereits zum 3. Juli erreicht worden, teilte die Mitteldeutsche Flughafen AG (MFAG) mit.

Nach Jahren der Restrukturierung will sich das Unternehmen nun auf die Weiterentwicklung der Standorte konzentrieren. Im Mittelpunkt stünden die wirtschaftliche Entwicklung der Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden sowie die Erschließung neuer Wachstums- und Ertragspotenziale. Ziel sei es, die Wettbewerbsfähigkeit der Flughäfen langfristig zu stärken.

Die nun ausgerufene Transformationsphase dürfte auch die bereits angekündigten Pläne für die Weiterentwicklung der Flughäfen umfassen. So prüft die MFAG unter anderem einen kleineren Terminalneubau in Dresden sowie neue Abläufe bei der Passagier- und Gepäckabfertigung an beiden Standorten.

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Konkrete Entscheidungen stehen nach Unternehmensangaben noch aus.

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Jetzt sollen die Standorte fit für die Zukunft gemacht werden. (Archiv)  © Jan Woitas/dpa

Unternehmen sieht Weichen für die Zukunft gestellt

Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG. (Archiv)  © Jan Woitas/dpa

MFAG-Chef Götz Ahmelmann betonte, die Sanierung sei nie das eigentliche Ziel gewesen, sondern die Voraussetzung, "die Zukunft unserer Flughäfen wieder aktiv gestalten zu können".

Bereits im Geschäftsjahr 2025 hatte die MFAG nach Jahren mit hohen Verlusten erstmals einen Gewinn erzielt. Nach Unternehmensangaben stand unter dem Strich ein Überschuss von 10,5 Millionen Euro. Zugleich überschritt der Konzern erstmals die Umsatzmarke von 200 Millionen Euro.

Die Finanzierung der Unternehmensgruppe ist nach Angaben der MFAG bis 2038 gesichert.

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