Sächsische Aufbaubank verteilt 2,85 Milliarden Euro: Diese Bereiche profitieren am meisten

Leipzig - Sie legte noch mal einen darauf: 2023 hat die Sächsische Aufbaubank (SAB) mit 2,85 Milliarden knapp eine halbe Milliardeneuro mehr Förderung als 2022 bewilligt.

Die Sächsische Aufbaubank (SAB) wurde 1991 gegründet und ist die Förderbank Sachsens.
Die Sächsische Aufbaubank (SAB) wurde 1991 gegründet und ist die Förderbank Sachsens.  © dpa/Patrick Pleul

Insgesamt wurden knapp 63.000 Bewilligungen an Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Vereine und Institutionen genehmigt, wie die Förderbank des Landes am Dienstag in Leipzig mitteilte.

Im Bereich der Darlehensförderung setzt die SAB ihren Fokus nach Darstellung der Vorstandsvorsitzenden Katrin Leonhardt verstärkt auf Nachhaltigkeit.

"Wir möchten Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen dabei unterstützen, klimafreundlich zu investieren und einen positiven Beitrag zur Transformation zu leisten", betonte Leonhardt.

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Die größten Herausforderungen seien der Strukturwandel mit dem Ausstieg aus der Braunkohle sowie der technologische Wandel in der Industrie, betonte Leonhardt.

Gut eine Milliarde Euro hatte die SAB im vergangenen Jahr im Bereich Infrastruktur und Kommunales bewilligt.

Förderprojekte der Sächsische Aufbaubank: Städtebau, Braunkohlereviere und Schulinfrastruktur

Unter anderem bekam die Städtebauförderung die meisten Zuschüsse.
Unter anderem bekam die Städtebauförderung die meisten Zuschüsse.  © dpa/Bernd Weißbrod

Das größte Volumen erhielten Programme zur Städtebauförderung, zur Stärkung der sächsischen Braunkohlereviere sowie zur Förderung im Bereich Schulinfrastruktur. So wurden im Vorjahr Fördermittel in Höhe von 145 Millionen Euro für Schulen und Sportstätten bewilligt.

Der Bereich Wohnungsbau wurde mit 418,5 Millionen Euro gefördert.

Für preisgünstigen Wohnraum gab es Zuschüsse in Höhe von 95,8 Millionen Euro, so konnten 1737 Sozialwohnungen geschaffen werden. Gut 212 Millionen Euro gingen an den Bereich Umwelt und Landwirtschaft.

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Damit seien Projekte zur Bekämpfung der Folgen von Hochwasser und Starkregen sowie gut 11.000 Solar-Balkonkraftwerke sowie der Reparaturbonus unterstützt worden, mit dem die Menschen zur Reparatur privat genutzter defekter Elektro- und Elektronikgeräte ermutigt werden sollen.

Die SAB wurde 1991 gegründet und ist die Förderbank Sachsens. Sie unterstützt den Freistaat bei der Erfüllung seiner öffentlichen Aufgaben.

Im Rahmen ihres Förderauftrags ist die SAB vorrangig in den Bereichen Wohnungsbau, Wirtschaft, Infrastruktur und Kommunales, Bildung und Soziales sowie Umwelt- und Landwirtschaft tätig. Die Gelder werden als Darlehen, Zuschüsse oder Bürgschaften vergeben.

Titelfoto: Bildmontage: dpa/Patrick Pleul; dpa/Bernd Weißbrod

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