So riss der Leipziger Amokfahrer (33) Unschuldige brutal in den Tod!

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Leipzig - Amokfahrt im größten Einkaufstrubel! In der Leipziger Innenstadt ist am Montag ein 33-Jähriger mit einem Klein-SUV durch eine Fußgängerzone gerast und hat zahlreiche Menschen erfasst. Zwei Passanten starben, Dutzende wurden teils schwer verletzt.

Die Festnahme des Amokfahrers wurde von Passanten gefilmt. Er hatte zuvor angehalten und starr hinterm Steuer gesessen.
Die Festnahme des Amokfahrers wurde von Passanten gefilmt. Er hatte zuvor angehalten und starr hinterm Steuer gesessen.  © privat

Die Grimmaische Straße gehört zu den beliebtesten Einkaufsmeilen der Messestadt. Ausgerechnet sie wurde am Montagnachmittag zum Schauplatz einer Wahnsinnstat. Gegen 16.45 Uhr raste ein vom Augustusplatz kommender VW Taigo plötzlich in die Fußgängerzone.

Ohne Rücksicht fuhr der nahezu kahlgeschorene und stark tätowierte Mann am Steuer in die Menschenmenge, überrollte vor einer Bäckerei einen Passanten - das erste Todesopfer!

Ungebremst ging die Amokfahrt weiter, vorbei am Galeria-Kaufhaus, am Naschmarkt, dem Eingang zur Mädler-Passage, an der Südseite des Marktes bis kurz vor die Thomaskirche. Erst hier stoppte der Fahrer und blieb wie versteinert hinterm Lenkrad sitzen.

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Polizisten zogen ihn aus dem Wagen und legten ihm Handschellen an. Keine zwei Meter entfernt kämpften Ersthelfer um das Leben einer Frau. Sie war sein letztes Opfer - auch sie überlebte nicht.

Auf der rund 450 Meter langen Strecke, die der kleine Kompakt-SUV bis hierhin zurückgelegt hatte, spielten sich albtraumhafte Szenen ab. Blutende Menschen, die von dem Wagen erfasst oder überrollt wurden, lagen stöhnend auf dem Gehsteig. Andere, die Augenzeugen wurden, kollabierten. Polizei und Rettungskräfte riefen den Massenanfall an Verletzten aus, Dutzende Rettungswagen, Feuerwehr- und Polizeifahrzeuge rasten in die Stadt.

Die Leipziger Kliniken hielten ihre OP-Säle bereit. Am Abend sprachen die Behörden von zwei Todesopfern, drei Schwerverletzten und mehr als 20 Mittel- und Leichtverletzten. Im Gewandhaus richteten Kriseninterventionsteams eine Sammelstelle ein, in der Menschen mit Schock-Symptomen und Kreislaufproblemen betreut wurden.

Einsatzkräfte der Polizei standen auch am Abend noch zahlreich am Eingang der Grimmaischen Straße.
Einsatzkräfte der Polizei standen auch am Abend noch zahlreich am Eingang der Grimmaischen Straße.  © Jan Woitas/dpa
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Amokfahrer soll Leipziger Box-Trainer sein

Bei dem Amokfahrer soll es sich um Jeffrey K. (33) handeln, einen Leipziger Box-Trainer.
Bei dem Amokfahrer soll es sich um Jeffrey K. (33) handeln, einen Leipziger Box-Trainer.  © privat

Bei dem Amokfahrer soll es sich um den Leipziger Box-Trainer Jeffrey K. (33) handeln, der nach Angaben aus Behördenkreisen schon in der Vergangenheit psychisch auffällig und polizeibekannt war.

Er ließ sich widerstandslos festnehmen und ist aktuell im Zentralen Polizeigewahrsam. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes ein.

Leipzigs Leitende Oberstaatsanwältin Claudia Laube erklärte, dass von einer Amoktat auszugehen sei. Es gebe keinerlei Anzeichen für "eine andere Lesart" und auch keine Anzeichen für weitere Täter, so die Behördenchefin.

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Doch was trieb den Amateurboxer, der bei einem großen Leipziger Boxclub Kinder und Einsteiger trainierte, zu der Wahnsinnstat?

"Dazu wollen wir uns nicht äußern", sagte seine Co-Übungsleiterin zu TAG24 am Telefon. Offenbar hat der Mann massive psychische Probleme. Erst vor Kurzem soll er zur Behandlung in einer Fachklinik gewesen sein.

Titelfoto: privat

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