HCL erlebt in wichtigem Spiel um Aufstieg bittere Pleite: "Noch ist nichts vorbei"

Von Lutz Brose

Berlin/Leipzig - Berlin erlebte am Samstagabend ein spannendes Gipfeltreffen in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen. Im vorweggenommenen Endspiel um den Aufstieg trafen am 27. Spieltag die Füchse Berlin und der HC Leipzig in der Hauptstadt aufeinander.

Das Hinspiel Anfang Januar hatte der HC Leipzig noch gewonnen, diesmal mussten sich die Handball-Frauen aber den Füchsen Berlin geschlagen geben. (Archivbild)  © IMAGO / Beautiful Sports

Beide Teams hatten sich bereits seit Wochen an der Tabellenspitze etabliert, wobei der HC Leipzig vor dem Duell nur einen Punkt Vorsprung auf den Rivalen aus Berlin besaß.

Dieses Match versprach höchste Spannung und entschied maßgeblich über die Richtung im Kampf um den Aufstieg in den Handballhimmel.

In der dramatischen Party am Abend verloren die Leipzigerinnen in den letzten Spielminuten den Anschluss und mussten sich am Ende mit 21:25 (12:13) geschlagen gegeben.

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"Wir mussten erstmal alle trösten, hatten alle Chancen, die eine überragende Torhüterleistung auf Berliner Seite vereitelte", sagte HCL-Geschäftsführer Lars Lammich kurz nach Abpfiff. "Noch ist nichts vorbei, die Füchse müssen nächste Woche nach Nürtingen (ist Tabellendritter, Anm. d. Red.) und wir haben noch die Relegation."

Die Saison endet für den HC Leipzig am 30. Mai mit einem Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05. Erst dann entscheidet sich wohl, ob der Klub für den Aufstieg in die Relegation muss.

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Der Handball-Club Leipzig e. V. gehört zu den traditionsreichsten Frauen Handballklubs Deutschlands. In der 1. Bundesliga der Frauen spielte der HCL bereits mehr als erfolgreich bis zum insolvenzbedingten Zwangsabstieg nach der Saison 2016/2017.

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