Titelverteidigung im Visier: Leipziger Robo-Kicker fit für WM in Südkorea

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Von André Jahnke

Leipzig - Während die menschlichen Fußballer ihren Weltmeister suchen, will ein Roboterfußballteam aus Leipzig seinen Weltmeistertitel verteidigen.

Im Labor vom Roboterfußballteam der HTWK reparieren die Informatikstudenten Anton Makiola (l.) und Erik Behrendt die einen Meter großen und 20 Kilogramm schweren humanoiden Booster K1 Fußballroboter.
Im Labor vom Roboterfußballteam der HTWK reparieren die Informatikstudenten Anton Makiola (l.) und Erik Behrendt die einen Meter großen und 20 Kilogramm schweren humanoiden Booster K1 Fußballroboter.  © Waltraud Grubitzsch/dpa

Die intensiven Vorbesetzungen laufen seit vier Wochen, wie der Teamleiter der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Tobias Jagla der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Um den Titel kämpfen beim RoboCup im südkoreanischen Incheon vom 30. Juni bis 6. Juli 62 Teams aus 21 Ländern. "Wir arbeiten vor allem an Bewegungen. Wir können jetzt noch mal schneller laufen, wir haben einen neuen Schuss und einen Pass", erklärte Jagla.

Das Verhalten der einen Meter großen und 20 Kilogramm schweren humanoiden Booster K1 Fußballroboter werde nicht mehr direkt programmiert, sondern in der Simulation antrainiert. Dies läuft mit verschieden KI-Verfahren.

Bis 2050 soll ein Team aus humanoiden Robotern gegen den amtierenden menschlichen Fußballweltmeister antreten und gewinnen.
Bis 2050 soll ein Team aus humanoiden Robotern gegen den amtierenden menschlichen Fußballweltmeister antreten und gewinnen.  © Waltraud Grubitzsch/dpa
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Das Team aus Leipzig (14 Menschen und vier Roboter) musste die Reise nach Südkorea selbst bezahlen und hofft noch auf Sponsoren. Das langfristige Ziel sei es, bis 2050 den amtierenden menschlichen Fußballweltmeister zu besiegen.

Im Vorjahr hatte das Leipziger Team im Finale den chinesischen Konkurrenten "TH-MOS" mit 11:0 besiegt.

Titelfoto: Bildmontage/Waltraud Grubitzsch/dpa

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