Trotz geburtenschwacher Jahre: Schon jetzt gab's die 1000. Uniklinik-Geburt

Leipzig - Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) hat am Mittwoch die 1000. Geburt des Jahres verzeichnet - gut drei Wochen früher als noch 2025. Damit setzt sich ein Trend der letzten Monate fort, und das entgegen der bundesweit sinkenden Zahlen von Neugeborenen.

Die frischgebackenen Eltern Sandro Zapata und Karla Sosa Andino aus Leipzig gemeinsam mit ihrem Sohn Samuel.  © PR/UKL

Der kleine Samuel erblickte am Mittwoch um 8.25 Uhr das Licht der Welt im Kreißsaal des UKL. Der 3540 Gramm schwere und 50 Zentimeter lange Junge war damit die 1000. Geburt für das Kreißsaalteam, welches im Schnitt acht werdenden Eltern pro Tag assistiert.

Mit 1040 Kindern zum heutigen Stichtag verzeichnet das UKL eine Steigerung der Geburtenzahlen um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr.

"Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung hier bei uns am UKL, auch wenn wir dieses Jahr vermutlich noch keine echte Trendumkehr bei den Geburtenzahlen im Land sehen werden", sagt Prof. Holger Stepan, Direktor der Geburtsmedizin am UKL.

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Bei der Geburt von Meilsenstein-Baby Samuel verlief übrigens alles ohne Komplikationen. Nach nur fünf Stunden war es geschafft. Gut dabei geholfen hatte ein Bad in der Wanne im Kreißsaal.

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Letztlich ging es sogar so schnell, dass Mutter Karla Sosa Andino aus Leipzig auf die ursprünglich geplante PDA, das regionale Betäubungsverfahren, verzichtete. Am nächsten Tag herrschte dann Freude und Erleichterung: "Das Personal ist sehr nett, ich habe mich die ganz Zeit sehr gut betreut gefühlt", so die frischgebackene Mutter.

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