Mercedes kracht in Leipzig in Kia: Was der Fahrer tut, macht fassungslos

Leipzig - Strafe muss sein: Dass ein Autofahrer sich am Samstagabend im Norden Leipzigs nicht im Griff hatte, wurde ihm schnell zum Verhängnis.

Ein Autofahrer (32) dachte sich nichts Böses, als er an einer Ampel hielt. Doch dann rastete ein anderer offenbar aus. (Symbolbild)
Ein Autofahrer (32) dachte sich nichts Böses, als er an einer Ampel hielt. Doch dann rastete ein anderer offenbar aus. (Symbolbild)  © 123rf/adamoboccittio

Wie Polizeisprecher Chris Graupner am Sonntag mitteilte, geschah der Vorfall gegen 19 Uhr an der Kreuzung Max-Liebermann-Straße / Slevoigtstraße im Stadtteil Gohlis-Nord.

Demnach habe der Fahrer (32) eines Kia zunächst an der Kreuzung gehalten, weil die Ampel Rot zeigte. Hinter ihm habe ein Mercedes gestanden, der jedoch plötzlich anfuhr und daraufhin in das Heck des Kia krachte.

Doch statt sich zu entschuldigen, sei der Fahrer (48) ausgestiegen, habe dem 32-Jährigen ins Gesicht geschlagen und sei schließlich vom Unfallort geflüchtet.

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"Aufgrund der Beschreibung von Fahrzeug und Person konnte beides schnell ermittelt werden", so Graupner weiter. Dabei stellte sich heraus, dass der Mazedonier keine Fahrerlaubnis besessen habe.

Er muss sich nun gleich wegen mehrerer Vergehen verantworten: Körperverletzung, unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Außerdem sei eine "Anzeige nach dem Aufenthaltsgesetz gefertigt [worden], da er seine ihm erteilte räumliche Beschränkung nicht einhielt".

Auch die Halterin des Mercedes wurde angezeigt, da sie die Fahrt ohne Führerschein nicht verhindert habe.

Titelfoto: 123rf/adamoboccittio

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