Magischer Zauber und Glück: Leipzigs Panda-Zwillinge haben ihre Namen bekommen
Leipzig - Mehr als 3000 Vorschläge wurden eingereicht, über 13.000 Mal wurde abgestimmt, nun haben Leipzigs Rote Panda-Zwillinge ihre Namen erhalten.
Das im Juni geborene Duo wurde am heutigen Freitag auf die Namen Maya (Magischer Zauber) und Tashi (Glück) "getauft".
Bei der Namensverkündung bekamen die Zwillinge Unterstützung von ihren Eltern Kamala und Asa, die bei der Taufe halfen und die Namen ihres Nachwuchses enthüllten.
Mehr als 3000 Vorschläge waren zuvor im Rahmen der Namenssuche eingegangen. Aus den zahlreichen Einsendungen hatten die Tierpfleger fünf Namenspaare ausgewählt, über die schließlich mehr als 13.000 Zoofreunde abstimmten.
Der Termin für die Taufe wurde dabei offenbar bewusst gewählt, denn am morgigen Samstag findet der internationale "Red Panda Day" statt. Der Aktionstag macht auf die Situation der Roten Pandas und ihrer Bedrohungslage aufmerksam. So hieß es vonseiten des Leipziger Zoos, dass heute weniger als 10.000 Rote Pandas in ihrem natürlichen Lebensraum leben würden. Dieser werde zunehmend zerstört. Gleichzeitig bedrohe Wilderei den Bestand massiv.
"Schutzmaßnahmen in den natürlichen Verbreitungsgebieten sind deshalb von entscheidender Bedeutung", so der Tiergarten. "Der Zoo Leipzig unterstützt das Red Panda Network, das sich gemeinsam mit Partnern für den Schutz der Roten Pandas im natürlichen Lebensraum einsetzt."
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Maya und Tashi immer häufiger für Gäste zu sehen
Maya und Tashi würden sich weiterhin gut entwickeln und zunehmend aktiver werden. Nach ihren ersten Lebenswochen geschützt in einer Höhle, würden sie inzwischen anfangen, ihren Lebensraum im Zoo immer selbstständiger zu erkunden und sogar auf Bäume zu klettern. Tolle Nachrichten für Besucher: Gäste bekommen sie immer häufiger zu sehen.
"Wir freuen uns sehr, dass die beiden Jungtiere sich so gut entwickeln und nun immer mehr von ihrer Umgebung entdecken", hieß es vonseiten des Tierpflegerteams rund um Bereichsleiterin Anke Scheller. "Mit den Namen Maya und Tashi können wir sie nun gezielt rufen – und gleichzeitig richten sie die Aufmerksamkeit auf eine Tierart, deren Zukunft in der Natur alles andere als sicher ist."
Titelfoto: Montage: Zoo Leipzig
