Neues Männchen eingetroffen: Gibt es bald Nachwuchs für die Roten Pandas im Zoo Leipzig?

Leipzig - Das Rote Pandaweibchen Kamala ist gerade erst in den Zoo Leipzig eingezogen und direkt bekommt sie Gesellschaft. Ein neues Männchen ist in der Messestadt angekommen.

Kamala ist seit Ende Juni auf der Außenanlage und für die Besucher zu sehen.
Kamala ist seit Ende Juni auf der Außenanlage und für die Besucher zu sehen.  © Zoo Leipzig

Wie der Zoo Leipzig am Mittwoch mitteilte, ist am Dienstag das Rote Pandamännchen mit dem Namen Asa in ein rückwärtiges Gehege eingezogen.

Asa kommt wie Kamala aus einem französischen Zoo. Er ist 13 Monate alt und damit ungefähr im Alter seiner hoffentlich bald zukünftigen Dame, die schon seit einigen Wochen in Leipzig wohnt.

"Nach dem tragischen Verlust unseres letzten Zuchtpaares im vergangenen Jahr sind wir froh, vom europäischen Erhaltungszuchtprogramm neue Tiere erhalten zu haben", erklärte Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.

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Im Juli 2024 verstarb der Rote Panda Zimai. Schon im Oktober 2023 musste seine Partnerin Lilo eingeschläfert werden.

Die beiden Pandas sollen für Nachwuchs sorgen

Die Schopfhirsche und Roten Pandas teilen sich in Leipzig eine Anlage.
Die Schopfhirsche und Roten Pandas teilen sich in Leipzig eine Anlage.  © Zoo Leipzig

"Wir hoffen sehr, dass beide Tiere miteinander gut harmonieren und wir uns in Zukunft über Nachwuchs bei dieser stark gefährdeten Tierart freuen können", teilte der Zoodirektor mit.

Asa soll sich jetzt erstmal einleben und dann in den nächsten Wochen die Außenanlage und Kamala kennenlernen.

Kamala hat sich inzwischen schon gut eingelebt. Sie erkundet mutig ihre Anlage, die sie sich friedlich mit zwei Schopfhirschen teilt. Auch gegenüber den Pflegern sei sie neugierig und so konnte sie auch schon mit dem medizinischen Targettraining beginnen.

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Zoobesucher können sich die Rote Pandadame mit etwas Glück in ihrer Anlage der Hochgebirgslandschaft Himalaya anschauen. Das Männchen Asa gesellt sich hoffentlich bald dazu.

Titelfoto: Zoo Leipzig

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