Magdeburg - Bei einer Verkehrskontrolle auf der A2 bei Magdeburg haben Polizisten am Mittwochnachmittag gleich mehrere Straftaten bei nur einem Autofahrer festgestellt.
Gegen 16.43 Uhr hatten die Beamten der Autobahnpolizei einen Opel Vectra in Fahrtrichtung Hannover ins Visier genommen und kontrolliert.
Wie die Polizeiinspektion Magdeburg mitteilte, wurden dabei gleich mehrere Straftaten aufgedeckt.
Der 39-jährige Mann hinter dem Steuer habe zunächst keine Fahrzeugpapiere vorzeigen können. Auch eine Fahrerlaubnis habe er nicht besessen, hieß es.
Zudem kam heraus, dass der Opel schon früher außer Betrieb gesetzt wurde. Auch die angebrachten Kennzeichen gehörten nicht zu dem Wagen und konnten ebenso keinem anderen zugeordnet werden, teilte eine Polizeisprecherin mit.
Doch damit nicht genug. Im Auto entdeckten die Polizisten eine kristalline Substanz, bei der sie von einer Droge ausgehen. Auch der 39-jährige Fahrer habe möglicherweise unter einem berauschenden Zustand den Wagen gelenkt.
Er musste sich anschließend einer Blutprobenentnahme unterziehen. Jetzt muss er mit mehreren Strafverfahren rechnen.
Unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Urkundenfälschung sowie wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Betäubungsmittelgesetz.