Von Christiane Raatz
Magdeburg - Die Hyparschale Magdeburg ist für den Deutschen Ingenieurbaupreis 2026 nominiert. Sie gehört zu sieben Projekten in der engeren Wahl.
Eine Fachjury wählte sie aus 41 Bewerbungen aus. Die Nominierung sei eine besondere Auszeichnung und ein Zeichen für die ingenieurtechnische Qualität des Projekts, sagte der Präsident der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt, Jörg Herrmann. Sie zeige die Bedeutung des Bauwerks für die Ingenieurbaukunst in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus.
Die baulich markante Hyparschale des international bekannten Bauingenieurs Ulrich Müther wurde 2024 nach jahrelanger Sanierung und Leerstand wieder eröffnet. Besonders ist vor allem die freitragende Dachkonstruktion.
Das Tragwerk wurde durch eine Verstärkung mit dünnen Carbon-Beton-Schichten ertüchtigt, um die Tragfähigkeit wiederherzustellen, so die Kammer.
Nominiert wurde mit der Hyparschale die Carbocon GmbH für ihre Ingenieurleistung sowie der Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement der Stadt Magdeburg als Bauherr.
Der Preis wird gemeinsam vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und der Bundesingenieurkammer ausgelobt. Die Auszeichnung gilt als der bedeutendste Preis für Bauingenieurinnen und Bauingenieure in Deutschland. Er wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert.