Angler macht interessanten Fund in der Elbe: Bombenentschärfer müssen anrücken
Magdeburg - Spannender Fund in Ostelbien: Ein Angler entdeckte am Sonntagnachmittag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Bombenräumer mussten kommen.
Der Mann hielt sich gegen 15 Uhr am Rand der Elbe zwischen Magdeburg-Herrenkrug und Lostau (Sachsen-Anhalt) auf und fand statt Fischen etwas anderes.
Vermutlich aufgrund des niedrigen Elbepegels wurde eine mutmaßliche Bombe sichtbar im Untergrund. Der Angler rief umgehend die Polizei, die gemeinsam mit dem Kampfmittelräumdienst anrückte.
Wie das Polizeirevier Magdeburg mitteilte, handelte es sich bei dem Objekt tatsächlich um eine 50 Kilo schwere amerikanische Fliegerbombe.
Da die Bombe aber kein Zündplättchen mehr besaß, musste sie nicht entschärft werden und konnte stattdessen gefahrlos abtransportiert werden.
Die Polizei gibt Entwarnung: Aufgrund des abgelegenen Fundortes mitten in der Natur bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Öffentlichkeit.
Titelfoto: Bildmontage: Polizeirevier Magdeburg
