Magdeburg gibt seinen Knöllchen ein simples, aber effizientes Upgrade

Magdeburg - Es gibt Post, auf die wohl jeder Autofahrer in Magdeburg gerne verzichten würde: das blaue Knöllchen hinter dem Scheibenwischer. Wenigstens beim Bezahlen will die Stadt den Ärger nun etwas verkleinern und setzt dabei auf moderne Technik.

Strafzettel in Magdeburg erhalten jetzt einen QR-Code zum einfacheren Überweisen des Geldes. (Symbolfoto)  © Sven Hoppe/dpa

Ab sofort befindet sich auf vielen Verwarnungen ein QR-Code, teilte die Stadt am Montag mit. Wer den Code mit seiner Banking-App scannt, kann die fällige Zahlung deutlich unkomplizierter überweisen. Die notwendigen Daten werden dadurch automatisch übernommen.

Damit soll verhindert werden, dass sich beim Ausfüllen der Überweisung Fehler einschleichen. Zahlendreher oder falsch eingetippte Aktenzeichen könnten damit künftig der Vergangenheit angehören.

Von der Neuerung profitieren allerdings nur Verkehrssünder mit den eher "klassischen" Parkverstößen.

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Anders sieht es bei Fällen aus, in denen direkt ein Bußgeldverfahren eingeleitet wird. Dazu zählen etwa Verstöße wegen einer fehlenden Umweltplakette oder das Parken auf dem Gehweg mit Behinderung.

In solchen Fällen wird kein QR-Code erstellt.

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Ob die neue Funktion die Freude über einen Strafzettel erhöht, darf allerdings bezweifelt werden. Die Schmach des Bezahlens dürfte für Verkehrssünder nun aber zumindest deutlich schneller vorübergehen.

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