"Wählertäuschung unterstützen wir nicht": AfD kritisiert Vorgehen der CDU

Von Christopher Kissmann

Magdeburg - Bei der geplanten Neuwahl des Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt will AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund (35) Ende Januar nicht gegen CDU-Landeschef Sven Schulze (46) antreten.

AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund (35) wird Ende Januar nicht gegen CDU-Landeschef Sven Schulze antreten. (Archivfoto)
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund (35) wird Ende Januar nicht gegen CDU-Landeschef Sven Schulze antreten. (Archivfoto)  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

"Für uns kommt vor der Wahl eines neuen Ministerpräsidenten die Neuwahl des Landtages. Vorgelagerte Personalmanöver zur Wählertäuschung durch die CDU unterstützen wir nicht", sagte Siegmund der Deutschen Presse-Agentur.

Der 35-Jährige ist seit August 2022 Co-Fraktionschef der AfD in Sachsen-Anhalt, er führt die Fraktion gemeinsam mit Oliver Kirchner (59).

Zudem ist Siegmund Spitzenkandidat der AfD für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September.

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Die Landesvorstände der Koalitionsparteien CDU, SPD und FDP haben der geplanten Staffelstabübergabe von Ministerpräsident Reiner Haseloff (71, CDU) an CDU-Landeschef Schulze zugestimmt.

Haseloff hatte zuvor signalisiert, für einen vorzeitigen Wechsel zur Verfügung zu stehen. Der Schritt soll dem bisherigen Wirtschaftsminister Schulze ermöglichen, vor der Landtagswahl die Regierung zu führen.

Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

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