Magdeburg - Bei einer Kontrolle im Hauptbahnhof Magdeburg hat die Bundespolizei eine per Haftbefehl gesuchte Frau festgenommen. Die 29-Jährige konnte die offene Geldstrafe nicht begleichen und muss nun eine Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.
Die Beamten kontrollierten die Deutsche in der Haupthalle des Bahnhofs und überprüften ihre Personalien. Dabei stellte sich heraus, dass gegen die Frau ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Magdeburg vorlag.
Die Frau wurde daraufhin in die Diensträume der Bundespolizei am Hauptbahnhof gebracht, wo ihre Identität festgestellt werden konnte. Laut Bundespolizei war die 29-Jährige bereits wegen Körperverletzung sowie Diebstahls zu einer Geldstrafe beziehungsweise ursprünglich 150 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt worden.
Da sie weder die geforderte Geldstrafe bezahlt noch den Strafantritt befolgt hatte, erließ die Staatsanwaltschaft am 11. Mai 2026 einen Haftbefehl. Diesen vollzogen die Bundespolizisten vor Ort. Die notwendige Kaution in Höhe von 3400 Euro konnte die 29-Jährige nicht aufbringen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde sie deshalb in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Dort wird sie die verbleibenden 85 Tage ihrer Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.