Magdeburg/Berlin - Die Insolvenz der Autohaus-Kette König betrifft auch mehrere Filialen in Magdeburg und der Region. Für Kunden soll sich zunächst jedoch nichts ändern.
Insgesamt betreibt das Unternehmen rund 84 Standorte und beschäftigt etwa 1200 Mitarbeiter. Besonders stark vertreten ist die Kette im Osten Deutschlands.
Auch in Magdeburg ist das Autohaus gleich zweimal am Neuen Sülzeweg vertreten. Weitere Standorte gibt es unter anderem in Haldensleben (Landkreis Börde), Heyrothsberge (Jerichower Land) und Schönebeck (Salzlandkreis).
Damit sind allein in Magdeburg und der näheren Umgebung fünf Standorte von dem vorläufigen Insolvenzverfahren betroffen.
Für die Kunden des Autohändlers gibt es zunächst Entwarnung. Nach Angaben des Unternehmens läuft der Geschäftsbetrieb an allen Standorten weiter.
Verkauf, Werkstätten, Ersatzteilversorgung und Service sollen wie gewohnt angeboten werden. Auch bereits vereinbarte Reparaturen und laufende Fahrzeugbestellungen sollen planmäßig bearbeitet werden.
Autohaus-Kette König insolvent: So geht es jetzt weiter
Wer bereits eine Anzahlung für einen Wagen geleistet hat, muss ebenfalls nicht automatisch um sein Geld fürchten. Für diese Kunden wollen die Geschäftsführung und der vorläufige Insolvenzverwalter gemeinsam mit den Herstellern individuelle Lösungen finden.
Auch die Gehälter der Mitarbeiter sind zunächst abgesichert. Ziel des Insolvenzverfahrens ist es laut Unternehmen, möglichst viele Standorte und Arbeitsplätze zu erhalten.
Als Gründe für die finanziellen Probleme nennt der vorläufige Insolvenzverwalter unter anderem den Wandel vom Verbrenner zum Elektroauto, den stärkeren Wettbewerb und das schwache Neuwagengeschäft.
Wie es langfristig mit den einzelnen Filialen in Magdeburg und der Region weitergeht, steht derzeit noch nicht fest.