Junge (12) bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt: Polizei warnt vor gefährlicher Challenge
Rostock - Unfassbar! Am Freitag hat sich ein Zwölfjähriger bis zur Bewusstlosigkeit würgen lassen. Die Polizei Rostock warnt vor der gefährlichen "Blackout Challenge".
Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Fall an einer Schule im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Nach bisherigen Erkenntnissen hat ein zwölfjähriger Junge einen Mitschüler (13) darum gebeten, ihn bis zur Bewusstlosigkeit zu würgen.
Als der Junge das Bewusstsein verlor, ließ der 13-Jährige ihn los. Der Zwölfjährige fiel zu Boden und schlug mit dem Kopf auf. Er wurde in Begleitung seiner Mutter zur weiteren Behandlung in ein Schweriner Krankenhaus gebracht.
Die Beamten warnen ausdrücklich vor der sogenannten "Blackout Challenge", einer Mutprobe, bei der sich Menschen bis zur Bewusstlosigkeit würgen lassen.
"Durch das absichtliche Herbeiführen eines Sauerstoffmangels kann es innerhalb kürzester Zeit zu Bewusstlosigkeit, schweren Verletzungen, bleibenden Schäden oder sogar zum Tod kommen", heißt es in der Mitteilung.
Eltern, Vereine und Schulen sollen Kinder und Jugendliche für die Risiken solcher Mutproben sensibilisieren. Die betroffene Schule habe den Vorfall laut Mitteilung noch am selben Tag intern mit den Schülern aufgearbeitet.
Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa
