Bayerische Vorräte an Masken und Schutzausrüstung noch gut gefüllt

München - Die Corona-Pandemie ist nach Ansicht vieler Experten im Übergang zur Endemie - das Robert Koch-Institut schätzt die Gefahr des Virus für die Gesellschaft mittlerweile als moderat ein.

Die Corona-Schutzimpfung ist seit dem Jahreswechsel die Aufgabe von Arztpraxen und Apotheken.
Die Corona-Schutzimpfung ist seit dem Jahreswechsel die Aufgabe von Arztpraxen und Apotheken.  © Jörg Carstensen/dpa

Das bayerische Vorratslager für Masken und Schutzausrüstung ist aber weiterhin gut gefüllt. Auch Impfstoff der zum Jahresende 2022 geschlossenen Impfzentren gilt es noch zu verteilen.

Seit 1. Januar sind Arztpraxen und Apotheken im Freistaat für Corona-Schutzimpfungen zuständig.

In den bayerischen Impfzentren lagerten zu Beginn des Jahres dennoch rund 31.000 Dosen Corona-Impfstoff, wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in München mitteilte. Diese sollen nun von den Impfzentren an Praxen und Apotheken verteilt werden.

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Da die Nachfrage nach Corona-Impfstoffen in Bayern nur noch gering und die Haltbarkeit der Impfdosen beschränkt ist, mussten zuletzt Zehntausende Dosen entsorgt werden.

Aufgrund eines abgelaufenen Haltbarkeitsdatums wurden laut Ministerium zwischen Oktober und Dezember 2022 rund 155.000 Impfdosen aus den Impfzentren entsorgt. Zu Spitzenzeiten hatte es in Bayern 100 Impfzentren gegeben. Insgesamt wurden dort rund 14 Millionen Impfdosen verabreicht.

Nicht nur Impfstoffe, sondern auch Schutzausrüstung wurde in großer Zahl in Bayern vorgehalten.

Vorräte für sechs Monate auf drei Monate reduziert

Die Vorratslager in Bayern sind weiterhin gut mit Masken und Schutzausrüstungen gefüllt.
Die Vorratslager in Bayern sind weiterhin gut mit Masken und Schutzausrüstungen gefüllt.  © Fabian Strauch/dpa

Im sogenannten Pandemiezentrallager sind nach Angaben der Sprecherin aktuell rund 68,5 Millionen Masken, mehr als 200 Millionen Schutzhandschuhe und etwa 11 Millionen sonstige Schutzkleidung gelagert.

Auch dieses Material hat nur eine beschränkte Haltbarkeit. Bei den Masken sei der überwiegende Teil bis Mitte 2025 haltbar.

Um zu vermeiden, dass Material dort bis zum Ablauf der Haltbarkeit liegen bleibt, gibt es demnach ein "rollierendes System". Dabei werde die Ware rechtzeitig vor Ablauf an Kliniken und andere staatliche Stellen ausgegeben.

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Mit Blick auf die Entwicklung der Pandemie wurde der Vorrat zudem angepasst. Statt wie bisher sechs Monate soll das Lager künftig für eine Versorgung über drei Monate hinweg ausreichen. Dazu wurde etwa die Menge der vorgehaltenen OP-Masken auf 20 Millionen Stück in etwa halbiert.

Neben Schutzausrüstung befinden sich im Zentrallager auch medizintechnische Geräte und Material zur Ausstattung von Notkrankenhäusern. Auch dieser Bestand soll laufend evaluiert werden.

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa

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