Das wünscht sich der bayerische Gesundheitsminister Holetschek statt Maskenpflicht

München - Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (58, CSU) hat den Bund aufgefordert, die wegen Corona eingeführte Maskenpflicht im Fernverkehr in eine Empfehlung umzuwandeln.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (58, CSU) hat beim Thema Infektionsschutzgesetz den Bund zum Handeln aufgefordert.
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (58, CSU) hat beim Thema Infektionsschutzgesetz den Bund zum Handeln aufgefordert.  © Sven Hoppe/dpa

Natürlich sei zum Beispiel die entsprechende Empfehlung auch künftig weiterhin sinnvoll, im ÖPNV freiwillig Schutzmasken zu tragen - auch mit Blick auf andere Atemwegserkrankungen, sagte der Politiker gegenüber der Augsburger Allgemeinen.

Es sei an der Zeit, von einer Phase der Pflichten in eine Phase der Empfehlungen und der somit auch Eigenverantwortung überzugehen.

Während die Landesregierungen selbst über die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen des Nahverkehrs entscheiden können, ist für Fernzüge und Fernbusse bundesweit bis zum 7. April 2023 eine FFP2-Maskenpflicht festgeschrieben.

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Im Nahverkehr ist die Maskenpflicht in Bayern und Sachsen-Anhalt bereits weggefallen, in Schleswig-Holstein läuft sie zum Jahresende aus.

Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz haben sich von der Isolationspflicht bei positivem Test verabschiedet - und setzen stattdessen im Gegenzug auf eine verschärfte Maskenpflicht für Infizierte.

Holetschek sagte, das Robert Koch-Institut müsse "seine Empfehlungen zur Isolation an die neue Infektionslage" anpassen. Das gelte auch für das Infektionsschutzgesetz: "Es wäre unverhältnismäßig, die aktuellen Regelungen unverändert bis zum Ablauf des 7. April 2023, an dem sie planmäßig außer Kraft treten sollen, fortgelten zu lassen."

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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