1860-Fans randalieren in Zug? Bundespolizei lässt ICE anhalten

München - Nach einem Einsatz am Bahnhof Dachau musste die Bundespolizei Fußballfans des TSV 1860 München nach München begleiten.

Die Bundespolizei ließ den Zug außerplanmäßig anhalten und befragte das Personal. (Symbolbild)  © Bundespolizei München

Wie die Polizei mitteilte, alarmierte die Deutsche Bahn die Einsatzkräfte am Samstagabend gegen 21.20 Uhr. Den Angaben nach hätten im ICE 681 auf dem Weg nach München 15 bis 20 Fans randaliert.

Die Münchner Löwen hatten zuvor am zweiten Spieltag der Regionalliga gegen den FC Schweinfurt 05 in Unterfranken ein 2:2-Remis erspielt.

Der ICE wurde daraufhin außerplanmäßig am Bahnhof Dachau angehalten. Sieben Streifen der Bundespolizeiinspektion München und zahlreiche Streifen des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord rückten aus.

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Vor Ort überprüften die Einsatzkräfte das Bordbistro, befragten das Zugpersonal sowie anwesende Fans des TSV 1860 München. Straftaten oder Sachbeschädigungen konnten jedoch nicht festgestellt werden.

Laut Polizei hatten die Fußballanhänger wohl im Bordbistro laute Fangesänge angestimmt und mit den Händen gegen die Wände geschlagen. Das Zugpersonal befürchtete deshalb Schäden und rief vorsorglich die Polizei.

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Gegen 22 Uhr setzte der Zug seine Reise unter Begleitung von neun Bundespolizeibeamten in Richtung München Hauptbahnhof fort. Dabei blieb alles ruhig, so die Polizei.

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