Mann stirbt nach Faustschlag in München: Tourist aus NRW in U-Haft

München - Ein Mann ist in München nach einem Faustschlag gegen seinen Kopf im Krankenhaus gestorben. Ein Tatverdächtiger konnte außerhalb Bayerns geschnappt werden.

Die Polizei ermittelt nach einer tödlichen Auseinandersetzung in der Münchner Innenstadt. (Symbolbild)
Die Polizei ermittelt nach einer tödlichen Auseinandersetzung in der Münchner Innenstadt. (Symbolbild)  © Daniel Karmann/dpa

Der Vorfall trug sich bereits am 31. Januar gegen 2 Uhr in der Sonnenstraße zu, berichtete die Polizei am Freitag. Die Einsatzkräfte wurden damals über eine bewusstlose Person nach einer Auseinandersetzung informiert.

Die alarmierte Streife traf vor Ort auf das Opfer, einen 45-jährigen Mazedonier mit Wohnsitz in München, sowie dessen Begleiter, einen 31-Jährigen mit mazedonischer und bulgarischer Staatsangehörigkeit.

Ermittlungen ergaben, dass der 45-Jährige mit dem zunächst unbekannten Tatverdächtigen in einer Gaststätte am Sendlinger Tor aneinandergeraten war. Dabei schlug der Täter dem 45-Jährigen mit der Faust gegen den Kopf, sodass dieser bewusstlos zu Boden ging. Anschließend floh der Mann mit einem Begleiter vom Tatort.

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Der 45-Jährige wurde vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Hier starb er am 4. Februar, berichtete die Polizei.

Mann in Nordrhein-Westfalen wegen Mordes in München festgenommen

Der Tatverdächtige konnte in Nordrhein-Westfalen festgenommen werden. (Symbolbild)
Der Tatverdächtige konnte in Nordrhein-Westfalen festgenommen werden. (Symbolbild)  © Peter Kneffel/dpa

Als tatverdächtig wurde inzwischen ein 21-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen ausgemacht. Gegen ihn wurde ein Haftbefehl wegen Mordes erlassen. Am 18. Februar konnte der Mann in Nordrhein-Westfalen schließlich festgenommen werden. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

Um den Fall umfassend zu klären, hoffen die Ermittler auf Zeugen des Geschehens. Wer hat zum angegebenen Tatzeitraum im Bereich der Sonnenstraße bzw. dem Sendlinger Tor Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer Tel. 089/29100 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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