Mutter beschimpft, Polizisten verletzt: Mann rastet im Hauptbahnhof aus

München - Am Donnerstagnachmittag hat ein 39-jähriger Spanier im Münchner Hauptbahnhof Bundespolizisten angegriffen. Dabei wurde ein Beamter verletzt und musste seinen Dienst vorzeitig beenden.

Der Mann (39) griff am Münchner Hauptbahnhof einen Polizisten an. (Archivfoto)  © Sven Hoppe/dpa

Gegen 14.50 Uhr wurden zivile Bundespolizisten im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofs auf den Mann aufmerksam, der seine 64-jährige Mutter lautstark beschimpfte und dabei frauenfeindliche Beleidigungen äußerte.

Die Beamten schritten ein und wollten den 39-Jährigen kontrollieren, so die Polizei.

Schon zu Beginn verhielt sich der Spanier äußerst aggressiv und verweigerte die Kooperation. Nachdem er einen der Bundespolizisten beleidigt hatte und ihm mitgeteilt worden war, dass er mit zur Dienststelle kommen müsse, eskalierte die Situation:

München Crime Strommast-Anschlag in Garching bei München: Notfall-Provisorium bleibt ein Jahr

Der Mann drehte sich plötzlich um und spuckte einem Beamten ins Gesicht. Daraufhin brachten die Einsatzkräfte den 39-Jährigen zu Boden.

Während die Beamten den 39-Jährigen festhielten, trat er mehrfach um sich und traf einen 27 Jahre alten Bundespolizisten wiederholt am Bein. Zudem wehrte sich der wohnsitzlose Mann massiv gegen die polizeilichen Maßnahmen. Erst mit Unterstützung weiterer Streifen gelang es, ihn zu fesseln und zur Dienststelle zu bringen.

Selbst dort setzte er seine Beleidigungen gegen die eingesetzten Bundespolizistinnen und Bundespolizisten fort.

Anzeige

Polizist erlitt leichte Verletzungen

Der verletzte Beamte klagte anschließend über Schmerzen im Bein, musste seinen Dienst abbrechen und wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt er leichte Verletzungen.

Ein Atemalkoholtest bei dem 39-Jährigen verlief negativ.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sowohl der Mann als auch seine 64-jährige Mutter gegen 18.30 Uhr aus der Dienststelle entlassen.

Mehr zum Thema München Crime: