Verkehrsstreit eskaliert: Wut-Fahrer schlägt zu und kracht in Polizeiauto

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Von Lilly Krka, Benedikt Zinsmeister

München - Nach einem handfesten Streit mit einem anderen Verkehrsteilnehmer ist ein 34-Jähriger frontal gegen den Dienstwagen einer Polizeistreife gefahren.

Ein Verkehrsstreit endet mit einem Faustschlag. Auf der Flucht rammt der Täter frontal einen Streifenwagen. (Symbolbild)
Ein Verkehrsstreit endet mit einem Faustschlag. Auf der Flucht rammt der Täter frontal einen Streifenwagen. (Symbolbild)  © Peter Kneffel/dpa

Zuvor hatte er sich am Donnerstag gegen 16 Uhr in München mit einem 58 Jahre alten Mann gestritten und ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen, teilte die Polizei mit.

Nach der Auseinandersetzung in der Friedenheimer Straße in Laim versuchte der Mann mit seinem Skoda zu fliehen und beschädigte dabei zwei weitere Fahrzeuge.

Als die Polizeistreife eintraf, fuhr er frontal gegen den Dienstwagen, in dem sich die beiden Beamten befanden.

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Die Polizisten holten den Mann aus seinem Auto. Dabei wehrte der 34-Jährige sich gewaltsam - und beleidigte die Beamten. Ein Beamter wurde leicht verletzt.

Laut Polizei wies er Anzeichen von Alkohol- und Drogenkonsum auf. Gegen einen Bluttest wehrte er sich erneut. 

Dem Mann wurde sein Führerschein entzogen und sein Auto wurde beschlagnahmt.

Münchner Verkehrspolizei ermittelt wegen mehrerer Delikte

Er wurde unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte angezeigt.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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