Die perfekte Welle? Größter Surfpark Europas vor Eröffnung

Hallbergmoos - Der laut den Betreibern größte Surfpark Europas in der Nähe des Flughafens in München steht nach rund zwei Jahren Bauzeit kurz vor seiner Eröffnung.

Profi-Surfer Tim Elter (20) ist begeistert von der Technologie hinter den künstlichen Wellen.
Profi-Surfer Tim Elter (20) ist begeistert von der Technologie hinter den künstlichen Wellen.  © Sven Hoppe/dpa

Voraussichtlich ab Ende Juli sollen bis zu 60 Menschen gleichzeitig auf den künstlich erzeugten Wellen der Anlage "o2 Surftown Muc" surfen können.

"Was wir hier bieten können, sind perfekte Bedingungen auf Knopfdruck", sagte Geschäftsführer Chris Boehm-Tettelbach bei einer Pressekonferenz am Dienstag. Über 40 Millionen Euro sind demnach bisher in das Projekt geflossen.

Das Gelände ist rund 20.000 Quadratmeter groß, was fast drei Fußballfeldern entspricht. Sowohl Anfänger als auch Profis sollen hier surfen können.

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Der deutsche Wellenreiterverband plant, den Surfpark auch für offizielle Wettkämpfe und als Trainingsgelände zu nutzen.

Profi-Surferin Camilla Kemp (28) testet die Wellen in der Anlage.
Profi-Surferin Camilla Kemp (28) testet die Wellen in der Anlage.  © Sven Hoppe/dpa
Ein bisschen gibt es noch zu tun: Deutschlands erster Surfpark soll im Juli Besucher willkommen heißen.
Ein bisschen gibt es noch zu tun: Deutschlands erster Surfpark soll im Juli Besucher willkommen heißen.  © Sven Hoppe/dpa

Surfen für Anfänger und Fortgeschrittene auf neuer Anlage in München

Bei der Vorstellung am Dienstag testeten die beiden für Olympia 2024 qualifizierten Profi-Surfer Camilla Kemp (28) und Tim Elter (20) die ersten Wellen. Es sei eine "wunderbare Technologie und was ganz Revolutionäres für Deutschland", sagte Elter.

In dem 180 Meter langen Becken können die Surferinnen und Surfer alle 10 Sekunden eine der fortlaufenden Wellen nehmen. Damit unterscheidet sich der Surfpark von den stehenden Wellen, die es im Englischen Garten in München gibt.

Laut den Betreibern des Surfparks ist das Erlebnis dadurch eher mit dem Surfen im Meer zu vergleichen.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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