Es ist offiziell: Umstrittene Hochhäuser dürfen in München gebaut werden

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Von Britta Schultejans

München - Jetzt ist es offiziell: Zwei hohe Türme werden Münchens Skyline verändern. Am Dienstag wurde der Bebauungsplan für das umstrittene Projekt im Amtsblatt veröffentlicht und trat damit in Kraft, wie das Münchner Referat für Stadtplanung und Bauordnung mitteilte.

Zwei rote Ballons verdeutlichen die Höhe des Hochhaus-Projekts, das bei der Paketposthalle in Neuhausen gebaut wird.
Zwei rote Ballons verdeutlichen die Höhe des Hochhaus-Projekts, das bei der Paketposthalle in Neuhausen gebaut wird.  © Tobias Hase/dpa

Der Stadtrat hatte im November vergangenen Jahres grünes Licht für das 155 Meter hohe Projekt gegeben. 

1200 Wohnungen und 3000 Arbeitsplätze sollen nach Angaben der Stadt auf dem 8,7 Hektar großen Areal rund um die frühere Paketposthalle im Münchner Stadtteil Neuhausen entstehen. 

Um das Projekt, zu dem auch noch zwei niedrigere Hochhäuser gehören, wurde in der Landeshauptstadt in den vergangenen Jahren massiv gerungen. München ist traditionell äußerst zurückhaltend beim Bau von Hochhäusern. 

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Bislang galt die Maxime, dass Gebäude maximal 100 Meter und damit in etwa so hoch wie die Türme der Frauenkirche, dem Wahrzeichen Münchens, sein dürfen. Dieses Limit geht auf einen hauchdünn gewonnenen Bürgerentscheid aus dem Jahr 2004 zurück, der zwar nur ein Jahr lang rechtlich bindend war, aber dennoch seither nachwirkte.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hatte ein von den Gegnern des Projekts angestrebtes Bürgerbegehren im Januar für unzulässig erklärt.

Titelfoto: Tobias Hase/dpa

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