München - Ein kleiner Junge klemmte am Montag hinter einer Sprossenwand in seinem Kindergarten und musste von der Münchner Feuerwehr gerettet werden.
Die Einsatzkräfte wurden gegen 12.30 Uhr in die Carola-Neher-Straße in den Münchner Süden alarmiert.
Ein Dreijähriger hatte sich dort - sehr zum Erstaunen seiner Erzieherinnen - mit Beinen und Bauch hinter einer Sprossenwand verkeilt.
Weil er sich nicht befreien ließ und über Schmerzen klagte, wurde ein Rettungswagen zum Kindergarten geschickt. Da dieser einen längeren Anfahrtsweg hatte, rückte gleichzeitig ein sogenannter First Responder der Berufsfeuerwehr aus.
Diese Einsatzkräfte können erste medizinische Hilfe leisten, erklärt die Feuerwehr. Vor Ort war jedoch mehr Fingerspitzengefühl statt Sanitäterwissen gefragt. Nachdem einige Schrauben gelöst waren, konnte der kleine Patient rasch befreit werden.
"Glücklicherweise konnten keinerlei Verletzungen festgestellt werden und auch die Schmerzen vergingen zügig nach der Befreiungsaktion", so die Feuerwehr. Der Rettungswagen wurde somit nicht mehr benötigt.