Wasser marsch! München verlängert Bewässerungsverbot nicht – Lage weiter angespannt

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Von Ute Wessels

München - Die bis einschließlich 1. August dauernde Allgemeinverfügung zur Wassernutzung in München wird nicht verlängert.

Die Allgemeinverfügung zum Wassersparen in München läuft aus. (Symbolbild)
Die Allgemeinverfügung zum Wassersparen in München läuft aus. (Symbolbild)  © Julian Stratenschulte/dpa

Das teilten die Stadtwerke und Oberbürgermeister Dominik Krause (35, Grüne) mit. Der Wasserverbrauch sei gesunken. Zwar dürfte es angesichts der erneuten Hitzewelle weitere Verbrauchsspitzen geben, die aber durch die anstehenden Sommerferien und einen damit verbundenen Rückgang abgefedert werden dürften, hieß es.

Aufgrund der langen Trockenheit und des hohen Wasserverbrauchs hat die bayerische Landeshauptstadt Mitte Juli ein Bewässerungsverbot erlassen. Das bedeutet unter anderem, dass Gartenpflanzen und Rasen nicht mehr gegossen und private Pools nicht mehr befüllt werden dürften. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro.

Damals war der Wasserverbrauch in München den Angaben nach auf zeitweise mehr als 400 Millionen Liter pro Tag gestiegen – bei einem Durchschnittswert von normalerweise rund 300 Millionen Litern.

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Inzwischen sei der Verbrauch auf 330 Millionen Liter pro Tag gesunken, teilten die Stadtwerke (SWM) mit. 

München-OB Krause: "Weiterhin Belastung für unsere Wasserversorgung"

Der Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause (35, Grüne).
Der Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause (35, Grüne).  © Peter Kneffel/dpa

Jedoch: Die hydrologische Situation bleibe angespannt, die Grundwasserstände seien weiterhin niedrig und ein sparsamer Umgang mit Trinkwasser erforderlich. Deshalb erneuerten Stadt und Stadtwerke ihren Appell an Unternehmen und Bürger, Wasser bewusst und verantwortungsvoll zu nutzen.

Die Lage werde nun beobachtet. Sollte sie sich erneut deutlich verschärfen, würden weitere Maßnahmen geprüft.

OB Krause dankte den Münchnerinnen und Münchnern, "die in den letzten Wochen mitgeholfen haben, dass aus einer angespannten Situation keine Krise geworden ist."

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Auch wenn mit dem Beginn der Sommerferien und der Reisezeit der Wasserverbrauch erfahrungsgemäß sinke, bleibe der sparsame Umgang mit Trinkwasser weiter wichtig, sagte der Rathaus-Chef.

"Die hohen Temperaturen und die anhaltende Trockenheit stellen nach wie vor eine Belastung für unsere Wasserversorgung dar."

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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