Deutlich über 200 Prozent: Fluggastzahlen schießen nach Corona-Flaute nach oben

Fürth - Nach zweijähriger Corona-Flaute haben sich die Passagierzahlen im bayerischen Luftverkehr in diesem Jahr bisher mehr als verdreifacht.

An den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen stieg die Zahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahr um 214 Prozent.
An den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen stieg die Zahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahr um 214 Prozent.  © Tobias Hase/dpa

Von Anfang Januar bis Ende September starteten und landeten an den drei Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen 27,1 Millionen Passagiere, wie das Statistische Landesamt in Fürth am Donnerstag mitteilte.

Im Vergleich zum Vorjahr war das eine Steigerung von 214 Prozent.

An den Größenverhältnissen hat sich nichts Wesentliches geändert: Der Münchner Flughafen fertigte mit 23,1 Millionen Fluggästen den Großteil der Passagiere ab und lag damit weit vor Nürnberg, wo 2,5 Millionen Menschen ein- und ausstiegen. Memmingen zählte knapp 1,5 Millionen Passagiere.

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Die Flugzeuge sind zudem wieder sehr viel voller geworden: Die Zahl der Starts und Landungen stieg weniger stark um 126 Prozent auf 205.348.

Im Sommer hatten viele Fluggesellschaften inklusive der Lufthansa wegen Personalmangels Flüge in großer Zahl gestrichen, am Boden blieben Zehntausende Koffer liegen.

In den beiden Vorjahren waren die Passagierzahlen wegen der Pandemie weltweit eingebrochen.

Von den Verhältnissen vor Beginn der Krise sind die Flughäfen jedoch nach wie vor weit entfernt: 2019 hatte allein der Münchner Flughafen fast 48 Millionen Passagiere gezählt.

Titelfoto: Tobias Hase/dpa

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