Sicher auf dem Weihnachtsmarkt: Polizei zeigt Präsenz und warnt Besucher
München - Zusammen mit der Polizei hat München die Sicherheitskonzepte für die Weihnachtsmärkte im Stadtgebiet überarbeitet. Besucher sind zu Wachsamkeit aufgerufen.
Wie die Münchner Polizei mitteilte, besteht für Weihnachtsmärkte eine "erhöhte abstrakte Gefährdung". Eine konkrete Bedrohung gibt es derzeit aber nicht.
Polizei und Stadt haben derweil die Sicherheitsmaßnahmen und Einsatzkonzepte in Zusammenarbeit überprüft und angepasst, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung.
Die Polizei wird mit hoher Präsenz auf den Christkindlmärkten unterwegs sein. Neben uniformierten Streifen, zivilen Beamten und Taschendiebfahndern werden zusätzliche Kräfte der Münchner Einsatzhundertschaften und der Bereitschaftspolizei eingesetzt.
Der Schwerpunkt der Maßnahme liegt auf den großen Christkindlmärkten in der Innenstadt. Die Polizei nutzt dabei auch Videokameras im Bereich, um Störungen früh zu erkennen und um bei Straftaten auf beweiskräftige Aufzeichnungen zurückgreifen zu können.
Vorsorglich wird dieses Jahr auch Technik zum Einsatz kommen, die unbefugte Drohnen im Gebiet erkennt.
Polizei warnt Besucher in München vor Taschendieben
In den letzten Jahren waren vermehrt Taschendiebe auf den Märkten unterwegs, warnt die Polizei.
Besucher sollten daher ihre Wertgegenstände (Geldbörsen, Mobiltelefone, Schlüssel) stets in verschlossenen Innentaschen Ihrer Kleidung oder eng am Körper tragen.
Taschen und Rucksäcke sollten verschlossen vor dem Körper getragen werden. Die Gefahr, beklaut zu werden, ist besonders an Ständen, in Warteschlangen oder im Gedränge hoch, mahnen die Ermittler.
Wer Straftaten beobachtet, soll Zivilcourage zeigen, appelliert die Münchner Polizei. Verdächtige Wahrnehmungen sollen frühzeitig den Polizeinotruf 110 gemeldet werden.
Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

