Nach Schnee-Chaos in Nordbayern: Jetzt ist der Süden dran!

Von Vanessa Köneke und Frederick Mersi

Würzburg/München - Nach Unfällen und Problemen beim Busverkehr im Norden ist jetzt vor allem im Süden Bayerns Schneefall angesagt – bis Freitagmittag sollen teils mehr als 20 Zentimeter Neuschnee fallen.

Im Raum München sind bis zu 20 Zentimeter Neuschnee vorhergesagt. (Archivbild)  © Sven Hoppe/dpa

Südlich der Donau rechnete der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag mit bis zu 15 Zentimetern, im Raum München mit bis zu 20 und in den Hochlagen der Alpen gar bis zu 40 Zentimetern Neuschnee. Entsprechend könne es glatt werden.

Autofahrerinnen und Autofahrer sollten deshalb vorsichtig sein, rieten die Meteorologen. Neben glatten Straßen bei weitgehend frostigen Temperaturen könne auch die eingeschränkte Sicht Probleme bereiten.

Wer aus dem Urlaub zurückkehre oder zur Arbeit fahre, solle deshalb Verzögerungen und Behinderungen einplanen. Wer nicht mit dem Auto unterwegs sein müsse, solle unnötige Fahrten vermeiden.

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Am Donnerstag waren bei Schnee und Glätte in Unterfranken mehr als 50 Unfälle gemeldet worden, der Busverkehr in Teilen der Region wurde zeitweise eingestellt. Erst am Nachmittag wurde der Verkehr auf manchen Linien wieder aufgenommen.

Die Stadt Würzburg teilte mit, dass die Müllabfuhr in manchen Bereichen nicht wie geplant die Tonnen leeren konnte. Die Stadtreiniger hätten ihre Abfallentsorgung unterbrechen müssen.

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Ein Räumfahrzeug befreit die alte Mainbrücke in Würzburg von Schnee und Eis. (Archivbild)  © Heiko Becker/dpa

Am Nachmittag teilte eine Stadtsprecherin mit, aktuell seien "sämtliche Räum- und Streufahrzeuge der Stadtreiniger im Einsatz". Beim Winterdienst hätten wichtige und gefährliche Verkehrswege, Hauptverkehrsachsen sowie Zufahrten zur Feuerwehr und zu den Krankenhäusern Vorrang.

"Alle Verkehrswege gleichzeitig zu sichern, ist bei anhaltendem Schneefall unmöglich, zumal freigeräumte und gestreute Verkehrswege auch schnell wieder zuschneien können."

Auch auf der Autobahn 3 kam es am Donnerstag laut Polizei zu Verkehrsbehinderungen und längeren Staus. Die Polizei riet, den Bereich zwischen Marktheidenfeld und Rohrbrunn weiträumig zu umfahren.

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