Kind (†3) stört Mutter beim Sex, jetzt ist es tot

Bydgoszcz - Dramatischer Tod eines Dreijährigen: In Polen war einer Mutter (27) das Schäferstündchen mit ihrem Liebhaber wichtiger, als die Gesundheit ihres Sohnes.

Der Junge war krank und brauchte Aufmerksamkeit, die er von seiner Mutter offenbar nicht bekam. (Symbolbild)
Der Junge war krank und brauchte Aufmerksamkeit, die er von seiner Mutter offenbar nicht bekam. (Symbolbild)  © 123rf.com/Nadezhda Prokudina

Katarzyna F. wollte eigentlich mit ihrem ältesten Sohn Kuba (3) ins Onkologiezentrum nach Bydgoszcz fahren. Weil der Kleine sehr krank war, wunderte sich auch sein Vater nicht über die geplante Reise.

Doch wie sich später herausstellte, nutzte Kubas Mutter die Gelegenheit, um sich mit ihrem Liebhaber Daniel B. zu treffen. Und anstatt mit ihrem Jungen wie angekündigt ins Krankenhaus zu gehen, nahm sie ihn mit zu dem Mann, den sie im Internet kennengelernt hatte, berichtet die polnische Zeitung "Super Express".

Katarzyna F. und Daniel B. trafen sich zuerst in seiner Wohnung. Weil der Dreijährige dort aber sehr unruhig war, brachte der Mann Mutter und Sohn für zwei Nächte ins Hotel, wo er die 27-Jährige weiterhin für Sex besuchte.

In der ganze Zeit war auch Kuba dabei, er habe sehr viel geweint. Doch anstatt mit ihm zu einem Arzt zu gehen, machten sie etwas, das der Kleine nicht überlebte.

Um ihn ruhig zu stellen, damit sie ungestört sein können, verabreichten sie ihm zweimal eine Schlaftablette, die den Wirkstoff Diazepam enthalten haben soll.

Diazepam, ursprünglich vermarktet als Valium, ist ein psychoaktiv wirksamer Arzneistoff zur Behandlung von Angstzuständen, epileptischen Anfällen und zur Prämedikation vor chirurgischen und diagnostischen Eingriffen.

Junge fiel ins Koma

Höchstwahrscheinlich aufgrund dieser Schlaftabletten fiel der Junge ins Koma, und trotz der Bemühungen der Mediziner starb er eine Woche später. Katarzyna F. und ihr Geliebter Daniel B. wurden festgenommen und wegen schwerer Verletzung eines Kindes angeklagt.

Kubas Vater sei zwar geschockt, aber von der Unschuld seiner Frau überzeugt. Er versicherte gegenüber der Polizei, sie könnte ihrem Jungen nie etwas antun und bat um ihre Entlassung aus der Haft, weil sie noch ein weiteres Kind haben.

"In diesem Fall würde ein elektronisches Armband ausreichen", sagte Piotr Dunaj von der Bezirksstaatsanwaltschaft in Bydgoszcz zum "Super Express".

Zugleich machte der Vater den Liebhaber seiner Frau für die Tat voll verantwortlich. Dem drohen bis zu 25 Jahre hinter Gittern.

Titelfoto: 123rf.com/Nadezhda Prokudina

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