Clown Fridolin soll Lösegeld zahlen: Porno-Erpresser schreiben Droh-Mail

Chemnitz - Das ist gar nicht lustig: Clown Fridolin alias Michael Schreinert (49) wird erpresst! Der Chemnitzer Spaßmacher warnt Kunden und Geschäftspartner.

Da vergeht selbst Clown Fridolin das Lachen: Er wird via Internet erpresst.
Da vergeht selbst Clown Fridolin das Lachen: Er wird via Internet erpresst.  © Ralph Kunz

"Ich habe eine Drohung bekommen, dass jemand von meiner Internetseite clown-fridolin.de in meinem Namen Porno-Videos verschickt, wenn ich nicht innerhalb von 72 Stunden 3000 Dollar nach Russland überweise", so Michael Schreinert bei Facebook. "Sollte so etwas passieren, bitte sofort löschen!"

Die auf Russisch und Englisch formulierte Drohung hatte Clown Fridolin über das Kontaktformular seiner Seite erhalten und nimmt sie ernst: "Ein befreundeter Apotheker bekam mal eine ähnliche Mail. Als er nicht zahlte, wurden tatsächlich Videos an seine Geschäftspartner gesendet. Das wäre mir sehr unangenehm."

Auch Schreinert selbst war schon Ziel ähnlicher Erpressungsversuche: "Damals habe ich einen neuen Internetauftritt erstellen lassen und die alte Seite stillgelegt." Um sicherzugehen, lässt er seinen Internetauftritt jetzt von Software-Profis überprüfen.

Wenn Ihr eine derartige E-Mail erhaltet, geht keinesfalls auf die Forderungen ein! Öffnet keine Anhänge und antwortet dem Absender nicht. Erstattet Anzeige bei der Polizei, denn Erpressung ist eine Straftat.

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